Ein Kurzbefehl auf dem iPhone fasst mehrere einzelne Aktionen zu einem gemeinsamen Ablauf zusammen. Statt zwei oder drei Wecker nacheinander manuell zu aktivieren, reicht danach ein Tipp oder ein gesprochener Satz an Siri, um alle gewünschten Aktionen gleichzeitig auszulösen.
Warum sich ein eigener Kurzbefehl lohnt
Die App Kurzbefehle ist bereits auf jedem iPhone vorhanden und verknüpft Funktionen aus unterschiedlichen Apps, ohne dass dafür Programmierkenntnisse notwendig sind. Jede Aktion, etwa das Stellen eines Weckers, lässt sich per Baustein hinzufügen und in eine feste Reihenfolge bringen.
Damit der Kurzbefehl später eindeutig auffindbar ist, wird ihm ein eigener Name gegeben. Dieser Name entscheidet auch darüber, mit welchem Sprachbefehl Siri den Ablauf startet.
Steuerung per Siri
Ein erstellter Kurzbefehl lässt sich direkt in der App antippen oder über Siri auslösen. Ist die Funktion Hey Siri aktiviert, reicht der zuvor festgelegte Name des Kurzbefehls als gesprochener Befehl, ohne das iPhone in die Hand nehmen zu müssen.
Typischer Anwendungsfall: Mehrere Wecker gleichzeitig stellen
Ein häufiges Beispiel ist ein Kurzbefehl, der zwei unterschiedliche Wecker in einem Schritt aktiviert. Statt die Uhr-App zweimal separat zu öffnen und jeweils eine Zeit einzustellen, übernimmt der Kurzbefehl beide Aktionen gebündelt.
Solche Abläufe eignen sich für wiederkehrende Routinen, etwa feste Aufwachzeiten an Werktagen mit einem zusätzlichen Kontrollwecker. Sobald weitere Aktionen benötigt werden, lassen sich diese jederzeit nachträglich in denselben Kurzbefehl einfügen.