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Huawei: Anzeige der Kontakte-App anpassen

Auf Huawei-Smartphones zeigt die Kontakte-App Namen, Nummern und Gruppen nicht immer so an, wie es für den eigenen Alltag praktisch ist. Wer geschäftliche und private Einträge, mehrere SIM-Karten oder verknüpfte Konten gleichzeitig nutzt, kann Sortierung, Namensformat und Filter gezielt an die eigene Kontaktverwaltung anpassen. Auch die Übersicht der zuletzt oder am häufigsten kontaktierten Personen lässt sich über eine eigene Einstellung steuern.

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Die Kontakte-App auf Huawei-Smartphones verwaltet weit mehr als nur Namen und Telefonnummern. Über eigene Anzeigeoptionen lässt sich steuern, wie die Liste sortiert wird, welche Einträge überhaupt sichtbar sind und wie sich häufig genutzte Kontakte schneller finden lassen. Gerade wer private und berufliche Kontakte auf einem Gerät mischt oder mehrere SIM-Karten sowie synchronisierte Konten nutzt, profitiert davon, diese Einstellungen bewusst zu kennen statt sie den Standardwerten zu überlassen.

Sortierreihenfolge und Namensformat unterscheiden

Zwei Einstellungen werden in der Praxis häufig verwechselt: die Sortierreihenfolge und das Namensformat. Die Sortierreihenfolge legt fest, nach welchem Namensteil die Liste alphabetisch geordnet wird – nach Vorname oder nach Nachname. Das Namensformat bestimmt unabhängig davon, welcher Namensteil in der Anzeige vorangestellt wird.

Diese Trennung erlaubt Kombinationen, die sich an den eigenen Gewohnheiten orientieren. Für geschäftliche Kontakte kann es sinnvoll sein, den Nachnamen zuerst anzeigen zu lassen, während im privaten Umfeld eine Sortierung und Anzeige nach Vornamen meist übersichtlicher wirkt. Wer beide Kontaktarten gemeinsam verwaltet, sollte beide Einstellungen einmal bewusst prüfen, statt sich auf die Werkseinstellung zu verlassen.

Kontaktliste über Filter eingrenzen

Mit zunehmender Anzahl an Konten wächst auch die Kontaktliste – oft schneller, als es im Alltag hilfreich ist. Werden mehrere SIM-Karten, ein Cloud-Konto und zusätzliche Messenger-Kontakte gleichzeitig synchronisiert, entstehen schnell doppelte oder unübersichtliche Einträge.

Über die Filterfunktion der Kontakte-App lässt sich die Anzeige gezielt einschränken. Möglich ist es, nur Kontakte einer bestimmten SIM-Karte, eines einzelnen Kontos oder einer ausgewählten Gruppe anzuzeigen. Dadurch bleiben beispielsweise nur geschäftliche Kontakte sichtbar, ohne dass private Einträge gelöscht werden müssen – sie werden lediglich ausgeblendet und lassen sich jederzeit wieder einblenden.

Häufig kontaktierte Personen im Blick behalten

Neben der klassischen alphabetischen Liste bietet die App eine Übersicht der zuletzt beziehungsweise am häufigsten kontaktierten Personen. Diese intelligente Gruppierung sortiert Kontakte nach Nutzungshäufigkeit statt nach Namen und eignet sich für den schnellen Zugriff auf aktuell relevante Personen.

Der zugrunde liegende Zeitraum lässt sich einstellen, etwa auf die vergangene Woche, den vergangenen Monat oder die vergangenen drei Monate. Damit lässt sich gezielt zwischen kurzfristig aktiven Kontakten und länger nicht genutzten Verbindungen unterscheiden, ohne die komplette Liste durchsuchen zu müssen.

Praktische Hinweise

Änderungen an Sortierung und Namensformat wirken sich sofort auf die gesamte Liste aus, betreffen aber nicht die gespeicherten Kontaktdaten selbst. Filter wirken sich nur auf die Anzeige aus, nicht auf Synchronisation oder Backup der jeweiligen Konten. Wird ein Konto oder eine SIM-Karte später entfernt, bleiben zuvor gesetzte Filter unter Umständen bestehen und sollten dann erneut geprüft werden.

Häufige Fragen

Das Namensformat bestimmt nur, welcher Namensteil in der Liste zuerst angezeigt wird, nicht die Sortierlogik. Wenn zusätzlich die Sortierung auf Nachname statt Vorname gestellt ist, wirkt sich das direkt auf die Reihenfolge der Einträge aus.