Was ein lokales Backup von der Cloud unterscheidet
Eine Cloud-Sicherung läuft immer über eine bestehende Internetverbindung. Fehlt WLAN, greift die Übertragung oft auf mobile Daten zurück, was bei größeren Datenmengen schnell ins Datenvolumen einschneidet.
Ein lokales Backup umgeht dieses Problem vollständig. Die Daten werden direkt auf ein Speichermedium geschrieben, das Du physisch in der Hand hast, ohne Umweg über einen Server eines Cloud-Anbieters.
Wo sich lokale Backups auf einem Huawei-Handy ablegen lassen
Für die Sicherung stehen mehrere Speicherorte zur Auswahl. Eine SD-Karte im Gerät ist die naheliegendste Option, sofern das Modell einen Kartenslot besitzt.
Ebenso lässt sich ein externer USB-Speicher per OTG-Adapter anschließen und als Ziel für das Backup nutzen. Beide Wege funktionieren unabhängig vom Mobilfunknetz und ohne WLAN.
Eine dritte Möglichkeit ist die Verbindung mit einem PC über Kabel und die HiSuite-Software. Dabei wandert die Sicherung direkt auf die Festplatte des Rechners und liegt damit vollständig getrennt vom Smartphone-Speicher.
Welche Inhalte sich für ein Backup auswählen lassen
Bei allen drei Speicherorten bestimmst Du selbst, welche Kategorien gesichert werden. Möglich sind unter anderem Kontakte, Nachrichten, Anruflisten, Notizen, Aufnahmen, Kalendereinträge, Fotos, Musik, Videos, Dokumente und Apps mit ihren zugehörigen Daten sowie Systemeinstellungen.
Diese Auswahl erlaubt entweder eine vollständige Sicherung des Geräts oder eine gezielte Sicherung einzelner Bereiche. Letzteres spart Speicherplatz, wenn zum Beispiel nur Kontakte und Nachrichten wichtig sind, nicht aber die komplette Mediensammlung.
Warum ein Passwort zum Backup gehört
Vor dem Abschluss der Sicherung fragt das System ein Passwort ab, mit dem das Backup verschlüsselt wird. Es muss zwischen 8 und 32 Zeichen umfassen und sowohl Zahlen als auch Groß- und Kleinbuchstaben enthalten.
Dieses Passwort verhindert, dass Dritte auf die gesicherten Daten zugreifen können, selbst wenn sie physischen Zugriff auf die SD-Karte oder den USB-Speicher haben. Beim späteren Wiederherstellen wird genau dieses Passwort erneut verlangt.
Ist das Passwort verloren, lässt sich das Backup nicht mehr einspielen, unabhängig davon, wie viele Daten es enthält. Eine persönliche Gedächtnisstütze, etwa eine eigene Eselsbrücke oder eine notierte Sicherheitsfrage, verhindert genau dieses Risiko.
