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Huawei: Startbildschirmraster, Sperre und Wischeffekt einstellen

Auf dem Huawei-Handy lässt sich festlegen, wie viele App-Symbole pro Startbildschirmseite Platz finden, ob die Anordnung fixiert bleibt und wie sich der Wechsel zwischen den Seiten anfühlt. Diese drei Stellschrauben liegen getrennt in den Startbildschirm-Einstellungen und wirken unabhängig voneinander. Wer den Überblick über Raster, Sperrfunktion und Übergangseffekt hat, richtet den Startbildschirm gezielt nach eigenem Bedarf aus statt sich mit Standardwerten abzufinden.

3 AnleitungenDisplay & Startbildschirm

Die Startbildschirm-Einstellungen auf dem Huawei-Handy fassen drei Bereiche zusammen, die auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun haben, aber gemeinsam bestimmen, wie sich die Oberfläche im Alltag anfühlt: die Größe des Icon-Rasters, eine Sperrfunktion gegen versehentliche Verschiebungen und der optische Effekt beim Wechsel zwischen den Seiten.

Warum das Raster über mehr als nur Optik entscheidet

Das Raster legt fest, wie viele Zeilen und Spalten an App- und Ordnersymbolen auf einer Startbildschirmseite Platz haben. Ein dichteres Raster zeigt mehr Icons gleichzeitig, was die Anzahl der Seiten reduziert, auf die sich Apps verteilen. Der Preis dafür sind kleinere Symbole und Beschriftungen, was auf kleineren Displays oder bei eingeschränktem Sehvermögen unpraktisch werden kann.

Ein weniger dichtes Raster macht jedes Icon größer und leichter zu treffen, verteilt die installierten Apps dafür aber auf mehr Seiten. Wer viele Apps nutzt und trotzdem den Überblick behalten will, kombiniert ein dichteres Raster häufig mit Ordnern, um die Seitenzahl klein zu halten.

Wann sich eine Sperrung des Startbildschirms lohnt

Sobald Icons, Ordner und Widgets an der gewünschten Stelle liegen, sorgt eine Sperrfunktion dafür, dass diese Anordnung stabil bleibt. Das verhindert, dass ein Symbol beim Wischen in der Tasche oder bei einer ungenauen Berührung an eine andere Position rutscht. Besonders auf häufig genutzten Geräten oder bei Kindern, die das Handy mitbenutzen, reduziert das Frustration durch verschobene Symbole.

Ein Nebeneffekt der Sperrung: Neu installierte Apps rutschen nicht automatisch in freie Lücken auf einer vorhandenen Seite. Sie landen stattdessen meist auf einer separaten Seite oder im App-Verzeichnis. Wer regelmäßig neue Apps installiert und sie sofort in die bestehende Struktur einordnen möchte, sollte die Sperrung eher gezielt nur für stabile Phasen aktivieren.

Der Wischeffekt als rein optische Einstellung

Der Übergangseffekt beim Seitenwechsel verändert ausschließlich, wie sich der Wechsel zwischen zwei Startbildschirmseiten visuell darstellt. Auf die Position der Icons oder die Anzahl der Seiten hat diese Einstellung keinen Einfluss. Sie eignet sich vor allem für alle, die die Bedienung optisch individueller gestalten wollen, ohne an der eigentlichen Struktur etwas zu ändern.

Die drei Einstellungen im Zusammenspiel

Raster, Sperrfunktion und Wischeffekt lassen sich unabhängig voneinander wählen und jederzeit wieder anpassen, solange der Startbildschirm nicht gesperrt ist. In der Praxis bietet es sich an, zuerst das passende Raster zu bestimmen, dann die Anordnung von Apps und Widgets fertigzustellen und erst danach die Sperrung zu aktivieren. So bleibt genug Flexibilität während der Einrichtung, während die fertige Struktur anschließend geschützt ist.

Eine spätere Änderung des Rasters wirkt sich direkt auf eine bereits gesperrte Anordnung aus, da sich die Positionen der Symbole an das neue Layout anpassen. Vor einer Rasteränderung lohnt sich deshalb ein kurzer Blick darauf, ob die Sperrung aktiv ist und ob eine Neuanordnung im Anschluss akzeptabel ist.

Häufige Fragen

Die Sperre lässt sich in den Startbildschirm-Einstellungen deaktivieren, indem die Option zum Sperren des Layouts erneut ausgewählt und ausgeschaltet wird. Danach lassen sich Apps und Widgets wieder frei verschieben.