Der Startbildschirm eines Huawei-Smartphones besteht selten nur aus einer Fläche. Sobald App-Symbole, Ordner und Widgets zunehmen, verteilt sich der Inhalt automatisch auf mehrere Seiten, zwischen denen per Wischgeste gewechselt wird. Wie diese Seiten entstehen, in welcher Reihenfolge sie erscheinen und wie sie sich wieder reduzieren lassen, ist ein eigenständiger Verwaltungsbereich – unabhängig davon, welche Inhalte auf den Seiten selbst liegen.
Was Startbildschirm-Seiten leisten
Jede zusätzliche Seite fungiert als eigene Ablagefläche. Statt Dutzende App-Icons untereinander zu quetschen, lassen sich thematische Bereiche bilden: eine Seite für Spiele, eine für Produktivitäts-Apps, eine für Widgets mit Wetter, Kalender oder Notizen. Diese Trennung reduziert die Sucharbeit, weil verwandte Funktionen an einem festen Ort liegen und nicht quer über eine überladene Fläche verteilt sind.
Wann eine zusätzliche Seite sinnvoll wird
Relevant wird das Thema meist erst, wenn der erste Startbildschirm bereits voll ist oder wenn bewusst eine Struktur gewünscht ist, etwa eine reine Widget-Seite direkt neben der Hauptseite. Auch beim Einrichten eines neuen Geräts oder nach der Installation vieler Apps auf einmal lohnt sich ein Blick auf die Seitenstruktur, bevor der Startbildschirm unübersichtlich wird.
Reihenfolge und Ausgangspunkt festlegen
Nicht jede Seite muss gleich wichtig sein. Über die Verwaltungsansicht der Seiten lässt sich festlegen, welche Seite als erste angezeigt wird, wenn die Home-Taste gedrückt wird, und welche Seiten weiter hinten liegen. Das ist besonders praktisch, wenn eine Seite mit häufig genutzten Apps im Alltag im Vordergrund stehen soll, während seltener gebrauchte Inhalte weiter hinten geparkt werden.
Grenzen der Verwaltung
Ein klassischer Löschbutton für einzelne Seiten existiert nicht. Die Anzahl der Seiten ergibt sich ausschließlich aus der Menge der platzierten Inhalte: Wird eine Seite komplett leer geräumt, verschwindet sie automatisch aus der Übersicht. Das bedeutet auch, dass sich Seiten nicht „auf Vorrat“ anlegen lassen, ohne sie zumindest kurzfristig mit einem Icon zu befüllen.
Was unabhängig davon funktioniert
Die Verwaltung der Seiten selbst berührt nicht, wie einzelne App-Icons zwischen den Seiten verschoben werden. Icons, Ordner und Widgets lassen sich jederzeit einzeln neu anordnen, ohne dass sich an der Zahl oder Reihenfolge der Seiten etwas ändert. Beide Ebenen – die Seitenstruktur und die Inhalte darauf – lassen sich also getrennt voneinander pflegen.
Praktischer Nutzen im Alltag
- Klarere Trennung zwischen Arbeits-Apps, Freizeit-Apps und Widgets
- Schnellerer Zugriff auf häufig genutzte Inhalte durch gezielte Reihenfolge
- Automatisches Aufräumen leerer Seiten ohne manuellen Löschschritt
Wer die Seitenstruktur einmal bewusst plant, muss sie danach kaum noch anpassen. Änderungen ergeben sich meist erst wieder, wenn neue Apps hinzukommen oder alte Ordner aufgelöst werden.