Die Weltuhr löst ein alltägliches Problem: Wer mit Personen in anderen Zeitzonen kommuniziert oder eine Reise plant, muss sonst manuell rechnen, wie spät es woanders gerade ist. Die Funktion zeigt stattdessen sofort die aktuelle Uhrzeit einer hinterlegten Stadt an – zusammen mit der Differenz zur eigenen Ortszeit.
Untergebracht ist die Weltuhr in der Uhr-App, im Reiter Weltuhr. Dort erscheinen alle bereits gespeicherten Städte als Liste, jeweils mit Uhrzeit und Zeitverschiebung. Neue Städte lassen sich über ein Plus-Symbol per Suche hinzufügen, nicht mehr benötigte Einträge werden per langem Tippen entfernt.
Für wen sich die Weltuhr lohnt
Besonders nützlich ist die Funktion für alle, die regelmäßig mit Kontakten im Ausland telefonieren, remote mit internationalen Teams arbeiten oder Flüge und Termine über mehrere Zeitzonen hinweg koordinieren. Statt jedes Mal die Zeitdifferenz nachzuschlagen, reicht ein Blick in die App.
Die Liste lässt sich beliebig erweitern. Mehrere Städte parallel zu speichern, ist sinnvoll, wenn Kontakte über verschiedene Kontinente verteilt sind – etwa eine Stadt in den USA, eine in Asien und eine in Europa.
Kein festes Widget, aber eine Alternative
Ein eigenständiges Weltuhr-Widget für den Startbildschirm existiert bei Huawei-Geräten nicht. Wer die Zeitzone dauerhaft sichtbar haben möchte, ohne die App zu öffnen, kann stattdessen das Dualuhr-Widget nutzen. Es zeigt zwei Städte gleichzeitig direkt auf dem Startbildschirm an und lässt sich wie jedes andere Widget in Größe und Position anpassen.
Das Dualuhr-Widget ersetzt die volle Weltuhr-Liste nicht, deckt aber den häufigsten Anwendungsfall ab: den schnellen Blick auf eine zweite Zeitzone, ohne die App zu öffnen.
Was die Weltuhr nicht kann
Die Funktion liefert ausschließlich Uhrzeit und Zeitverschiebung. Wetter-, Klima- oder sonstige Standortdaten zeigt sie nicht an. Wer zusätzlich das Wetter in einer anderen Stadt sehen möchte, benötigt dafür eine separate Wetter-App.
Ein praktischer Hinweis: Die Zeitverschiebung berücksichtigt automatisch die Sommer- und Winterzeitregelung des jeweiligen Landes, sofern diese dort gilt. Manuelles Nachjustieren ist deshalb nicht nötig, auch wenn sich die Zeitumstellung ändert.