Die Galerie-App auf OnePlus-Smartphones zeigt standardmäßig alle Fotos und Videos chronologisch in einer Zeitleiste an. Bei einer größeren Mediensammlung wird diese Ansicht schnell unübersichtlich. Alben lösen dieses Problem, indem sie Aufnahmen thematisch statt zeitlich ordnen.
Automatische und eigene Alben
Ein Teil der Alben entsteht automatisch. Die Kamera-App legt eigene Kategorien für Fotos und Videos an, Messenger wie WhatsApp erstellen Alben für empfangene Medien, und auch Screenshots landen in einem separaten Bereich. Diese automatisch erzeugten Alben lassen sich in der Galerie nicht umbenennen oder inhaltlich neu strukturieren, sie spiegeln lediglich die Quelle der Aufnahmen wider.
Daneben können Nutzer eigene Alben anlegen. Darin lassen sich Fotos und Videos frei nach Themen zusammenfassen, etwa alle Aufnahmen eines Urlaubs, einer Feier oder eines Projekts. Ein Foto kann dabei gleichzeitig in mehreren Alben auftauchen, ohne dass es aus der Zeitleiste verschwindet.
Der Bereich „Sonstiges“
Alben von Drittanbieter-Apps werden gesammelt im Bereich Sonstiges angezeigt. Selbst angelegte Alben können ebenfalls dort eingeordnet werden, allerdings mit Einschränkungen: Eine weitere Verschachtelung ist nicht möglich, ein Album lässt sich also nicht zusätzlich in ein anderes Album packen. Wer viele eigene Alben anlegt, sollte das bei der Namensvergabe berücksichtigen, da es keine Unterordner-Struktur gibt.
Warum die Namensvergabe wichtig ist
Beim Anlegen eines neuen Albums wird zuerst ein Name vergeben, danach folgt die Auswahl der zugehörigen Fotos und Videos. Diese Reihenfolge hat Konsequenzen: Eine spätere Umbenennung ist über die Galerie-App nicht vorgesehen. Ein unpassend benanntes Album lässt sich also nicht nachträglich korrigieren, sondern muss gelöscht und komplett neu erstellt werden.
Titelbild und Sortierung
Anders als bei manchen anderen Galerie-Apps kann das Vorschaubild eines eigenen Albums nicht manuell festgelegt werden. Stattdessen zeigt die Galerie immer das zuletzt hinzugefügte Foto als Titelbild an. Wer ein bestimmtes Motiv als Cover haben möchte, muss es also als letztes in das Album einfügen, nachdem alle anderen Aufnahmen bereits zugeordnet sind.
Wann sich eigene Alben lohnen
Eigene Alben sind vor allem dann sinnvoll, wenn Aufnahmen zu einem Ereignis über mehrere Tage oder Wochen entstehen und zwischen anderen Fotos verloren gehen würden. Für kurzfristige Sortierung reicht oft die Auswahl per Mehrfachauswahl in der Zeitleiste, für dauerhafte Struktur ist ein eigenes Album die zuverlässigere Lösung. Die genannten Einschränkungen bei Umbenennung, Verschachtelung und Titelbild sollten dabei von Anfang an mitgedacht werden, um doppelte Arbeit zu vermeiden.