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OnePlus: Kontaktliste anzeigen und sortieren

Eine unsortierte oder falsch angeordnete Kontaktliste hat auf dem OnePlus-Handy meist nichts mit den gespeicherten Daten zu tun, sondern mit den Anzeigeeinstellungen der Kontakte-App. Sortierreihenfolge, Namensformat, Farbschema und die Auswahl bestimmter Konten oder Gruppen lassen sich getrennt vom restlichen System konfigurieren. Besonders bei mehreren SIM-Karten oder verknüpften Konten macht sich das in der Übersicht deutlich bemerkbar.

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Die Kontakte-App auf einem OnePlus-Handy zeigt standardmäßig alle gespeicherten Einträge in einer einzigen Liste an. Wie diese Liste sortiert, formatiert und gefiltert wird, hängt nicht von den Kontaktdaten selbst ab, sondern von separaten Anzeigeeinstellungen innerhalb der App. Diese Einstellungen wirken sich nur auf die Darstellung aus und verändern nichts an den zugrunde liegenden Kontaktinformationen.

Sortierreihenfolge und Namensformat

Für die Reihenfolge in der Liste gibt es zwei Möglichkeiten: Sortierung nach Vornamen oder nach Nachnamen. Davon unabhängig lässt sich zusätzlich festlegen, welcher Namensteil in der Anzeige zuerst erscheint. Ein Kontakt kann also nach Nachnamen einsortiert sein, in der Liste aber trotzdem mit Vornamen zuerst angezeigt werden. Diese Trennung von Sortierlogik und Anzeigeformat ist besonders bei Kontakten mit ungewöhnlicher Namensstruktur hilfreich, etwa bei Firmeneinträgen oder Namen ohne klaren Vor- und Nachnamen.

Kontaktliste nach Konten und SIM-Karten filtern

Wer ein Dual-SIM-Gerät nutzt oder mehrere Google-Konten mit dem Handy verknüpft hat, bekommt in der Standardansicht häufig eine Liste, die deutlich mehr Kontakte enthält als gewünscht. Über die Filterfunktion der App lässt sich einschränken, welche Konten oder SIM-Karten überhaupt in die Anzeige einfließen. So kann zum Beispiel nur das private Google-Konto sichtbar bleiben, während dienstliche Kontakte oder ein zweites SIM-Adressbuch ausgeblendet werden.

Zusätzlich zur Konten-Filterung lassen sich auch einzelne Gruppen oder Labels auswählen. Das ist praktisch, wenn Kontakte bereits in Kategorien wie „Familie“, „Arbeit“ oder eigene Gruppen einsortiert sind. Die Liste zeigt dann ausschließlich Einträge aus den ausgewählten Gruppen, alle anderen Kontakte bleiben verborgen, ohne gelöscht zu werden.

Farbschema unabhängig vom System festlegen

Standardmäßig folgt das Erscheinungsbild der Kontakte-App dem systemweiten Farbschema. Aktivierst du den Dark Mode manuell oder per Zeitplan, übernimmt die App dieses dunkle Layout automatisch. Für Nutzer, die ein festes Erscheinungsbild bevorzugen, lässt sich die App aber auch unabhängig von den restlichen Systemeinstellungen dauerhaft auf ein helles oder dunkles Design fixieren. Das ist etwa dann sinnvoll, wenn das System tagsüber hell bleiben soll, die Kontakte-App aber aus Gewohnheit oder wegen der Augenbelastung dunkel dargestellt werden soll.

Einstellungen wirken unabhängig voneinander

Sortierung, Namensformat, Kontenfilter, Gruppenauswahl und Farbschema lassen sich beliebig kombinieren, ohne sich gegenseitig zu beeinflussen. Eine Änderung der Sortierreihenfolge hat also keine Auswirkung auf die aktive Filterung, und ein festgelegtes Design bleibt bestehen, auch wenn später andere Gruppen ausgewählt werden. Diese Trennung erlaubt es, die Kontaktliste schrittweise an die eigene Nutzung anzupassen, statt alle Einstellungen gleichzeitig ändern zu müssen.

Ein häufiger Stolperstein: Wird ein neues Konto hinzugefügt oder eine zweite SIM-Karte eingelegt, kann es sein, dass die bestehende Filtereinstellung die neuen Kontakte zunächst ausblendet. In diesem Fall lohnt sich ein Blick in die Kontofilter, bevor vermutet wird, dass Kontakte verloren gegangen sind.

Häufige Fragen

Meist ist ein Filter aktiv, der nur bestimmte Konten, SIM-Karten oder Gruppen anzeigt. Prüfe die Filtereinstellungen der Kontakte-App und wähle alle gewünschten Quellen erneut aus.