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OnePlus: Game Space richtig einstellen

Wenn beim Zocken plötzlich Benachrichtigungen aufploppen oder Anrufe den Bildschirm überlagern, liegt das an fehlenden Einstellungen im Spielelauncher. Game Space bündelt alle installierten Spiele und bietet Optionen, um Störungen während des Gameplays zu unterdrücken. Viele Nutzer kennen aber nur einen Teil der verfügbaren Regler wie „Fnatic-Modus“ oder die Anzeigeoptionen für Benachrichtigungen.

Apps & Installation

Game Space ist der Spielelauncher von OnePlus, der installierte Spiele-Apps automatisch erkennt und in einer eigenen Bibliothek sammelt. Vor OxygenOS 12 lief die Funktion als separate App auf dem Homescreen, seit OxygenOS 12 steckt sie als „Spiele-App“ tiefer im System, arbeitet aber nach demselben Prinzip.

Der Kerngedanke bleibt gleich: Sobald ein Spiel aus der Bibliothek gestartet wird, aktiviert das System einen eigenen Modus, der Benachrichtigungen, Anrufe und Systemeinstellungen anders behandelt als im normalen Betrieb. Das verhindert, dass Nachrichten-Popups oder eingehende Anrufe den Bildschirm während einer Runde überlagern.

Welche Einstellungen Game Space bietet

Innerhalb von Game Space lassen sich mehrere Bereiche getrennt konfigurieren. Dazu gehören:

  • Game Space aus der App-Übersicht ausblenden
  • Spielsymbole ausschließlich innerhalb von Game Space anzeigen, statt zusätzlich auf dem Homescreen
  • Instant-Spiele in der Game-Space-Bibliothek anzeigen lassen
  • Eingehende Anrufe automatisch über Lautsprecher beantworten
  • Anzeigemodus für Benachrichtigungen während des Spielens festlegen
  • Benachrichtigungen von Drittanbieter-Apps separat steuern
  • Automatische Bildschirmhelligkeit für die Dauer des Spiels deaktivieren
  • Grafikoptimierung für einzelne Spiele anpassen
  • Intelligente Netzwerkverwaltung aktivieren, um Verbindungsabbrüche zu reduzieren
  • Fnatic-Modus für maximale Leistung und komplette Benachrichtigungssperre nutzen

Die Grafikoptimierung und die Netzwerkverwaltung greifen auf Systemressourcen zu, um Ruckler und Verbindungsprobleme während intensiver Spielphasen zu reduzieren. Der Fnatic-Modus geht am weitesten: Er blockiert praktisch alle Unterbrechungen und priorisiert die Systemleistung ausschließlich für das laufende Spiel.

Wer nur gelegentlich spielt und keine Performance-Probleme hat, muss nicht jede Option aktivieren. Die Benachrichtigungssteuerung reicht in vielen Fällen aus, um ungestört zu bleiben, ohne dass Helligkeit oder Netzwerkpriorität angepasst werden müssen. Bei Spielen mit hohem Grafikbedarf lohnt sich dagegen ein Blick auf die Grafikoptimierung, da sie direkten Einfluss auf Bildrate und Akkuverbrauch hat.

Ein Nachteil des Fnatic-Modus: Da er Benachrichtigungen komplett blockiert, gehen wichtige Anrufe oder Nachrichten möglicherweise unbemerkt durch, solange das Spiel läuft. Für längere Sessions empfiehlt sich deshalb, vorher zu prüfen, ob ein dringender Anruf erwartet wird, bevor der Modus aktiviert wird.