Auf einem OnePlus-Smartphone lassen sich Kontakte an drei Orten ablegen: auf der SIM-Karte, im internen Gerätespeicher oder in einem verknüpften Google-Konto. Nur die beiden letzten Speicherorte unterstützen zusätzliche Angaben wie Profilbild, mehrere Rufnummern, Adressen oder Notizen. Die SIM-Karte dient heute meist nur noch als Übergangsspeicher, etwa wenn ein Kontakt von einem anderen Gerät übernommen wird.
Warum Import notwendig wird
Sobald ein Kontakt ausschließlich auf der SIM-Karte liegt, fehlen ihm automatisch alle erweiterten Felder. Der Import in den internen Speicher oder in ein Google-Konto löst dieses Problem: Der Kontakt bleibt erhalten und kann anschließend um Foto, weitere Nummern oder eine Adresse ergänzt werden. Ohne diesen Schritt bleibt ein SIM-Kontakt dauerhaft auf die Basisdaten Name und Nummer beschränkt.
Export als Sicherungskopie
Der umgekehrte Weg – der Export – erzeugt eine VCF-Datei mit allen gespeicherten Kontakten. Diese Datei lässt sich im internen Speicher, auf einer Speicherkarte oder auf einem Computer ablegen. Eine solche Sicherung ist sinnvoll, bevor ein Gerät zurückgesetzt, verkauft oder gewechselt wird, da sich die komplette Kontaktliste darüber jederzeit wiederherstellen lässt.
Kontakte zwischen Konten verschieben
Nicht jeder Kontakt landet automatisch im richtigen Konto. Wird ein Eintrag beispielsweise lokal auf dem Gerät statt im Google-Konto gespeichert, geht er bei einem Gerätewechsel verloren, sofern er nicht vorher übertragen wird. Das Verschieben einzelner Kontakte zwischen Konten sorgt dafür, dass wichtige Einträge auch nach einer Neueinrichtung oder einem neuen Smartphone automatisch synchronisiert bleiben.
Doppelte Einträge erkennen und zusammenführen
Mehrfacher Import oder das parallele Anlegen von Kontakten über verschiedene Apps führt häufig zu doppelten Einträgen in der Kontaktliste. Die Kontakte-App erkennt solche Duplikate und bietet eine Funktion, um sie zusammenzuführen. Dabei werden alle Informationen aus den betroffenen Einträgen – etwa unterschiedliche Rufnummern oder Notizen – in einem einzigen Kontakt vereint.
Worauf zu achten ist
Beim Zusammenführen von Kontakten lassen sich Änderungen nicht ohne Weiteres zurücknehmen, deshalb lohnt sich vorher ein Export als Sicherungskopie. Wird ein Kontakt gleichzeitig im Google-Konto und lokal auf dem Gerät gepflegt, können ebenfalls Duplikate entstehen, auch ohne erneuten Import von der SIM-Karte. Ein Blick auf das jeweils zugewiesene Konto eines Kontakts hilft, solche Überschneidungen frühzeitig zu vermeiden.