Mit wachsender Kontaktliste wird die Suche nach der richtigen Person auf dem OnePlus-Smartphone zunehmend mühsam. Die Kontakte-App löst dieses Problem über eine Gruppierungsfunktion, die intern auf dem Google-Konzept der Kontakt-Labels beruht. Statt alle Einträge in einer einzigen langen Liste zu verwalten, lassen sich thematisch zusammengehörige Kontakte in eigenen Gruppen zusammenfassen, etwa für Familie, Arbeitskolleg:innen oder einen Verein.
Welche Aufgaben Kontakt-Gruppen übernehmen
Eine Gruppe ist im Kern eine Sammlung mehrerer Kontakte unter einem selbst gewählten Namen. Diese Bündelung wirkt sich an mehreren Stellen des Systems aus: In der Anrufliste lässt sich nach Gruppen filtern, sodass zum Beispiel nur Anrufe aus dem beruflichen Umfeld angezeigt werden. Beim Schreiben von Nachrichten kann eine ganze Gruppe als Empfänger ausgewählt werden, was das einzelne Heraussuchen jedes Kontakts überflüssig macht.
Auch für gemeinsame Chats ist die Gruppenfunktion praktisch, da sich darüber direkt eine Unterhaltung mit allen zugehörigen Kontakten starten lässt. Das spart vor allem dann Zeit, wenn regelmäßig dieselbe Personengruppe kontaktiert wird, etwa bei einem Team oder einer Familie mit mehreren Mitgliedern.
Wie neue Gruppen entstehen
Neue Gruppen werden über das erweiterte Menü der Kontaktliste angelegt. Nach der Namensvergabe – etwa „Arbeit“, „Fußballverein“ oder „Nachbarschaft“ – lassen sich beliebige bestehende Kontakte der neuen Gruppe zuweisen.
Ein Detail wird dabei häufig übersehen: Welche Gruppen in der Liste erscheinen, hängt vom aktuell aktiven Google-Konto ab. Wer zwischen mehreren Konten wechselt, sieht je nach Konto unterschiedliche Gruppen, da die Zuordnung kontobezogen gespeichert wird.
Gruppen anpassen und wieder auflösen
Bestehende Gruppen sind nicht statisch. Einzelne Kontakte lassen sich jederzeit ergänzen oder aus einer Gruppe entfernen, ohne dass der Kontakt selbst aus dem Adressbuch verschwindet. Auch der Gruppenname kann nachträglich geändert werden, falls sich der Zweck der Gruppe verschiebt.
Beim Löschen einer Gruppe verschwindet lediglich das Label. Die darin enthaltenen Kontakte bleiben vollständig im Adressbuch erhalten und müssen gegebenenfalls einer anderen Gruppe zugeordnet werden.
Ein praktischer Nebeneffekt der Gruppenverwaltung: Wer regelmäßig zwischen privaten und geschäftlichen Kontakten unterscheidet, kann über getrennte Gruppen verhindern, dass private Anrufe während der Arbeitszeit in derselben gefilterten Liste auftauchen wie berufliche.