Auf einem OnePlus-Smartphone läuft der Chrome-Browser als Standardanwendung für den Zugriff auf Webseiten. Neben dem klassischen Verlauf bietet er eine eigene Lesezeichen-Verwaltung, mit der sich einzelne Seiten unabhängig vom Browserverlauf dauerhaft sichern lassen.
Zweck der Lesezeichen-Funktion
Ein Lesezeichen speichert nicht nur eine Adresse, sondern merkt sich eine Webseite als festen Bezugspunkt. Das ist unabhängig davon, ob es sich um einen Online-Shop, ein Nachrichtenportal oder eine Serviceseite handelt. Anders als der Verlauf, der automatisch nach einer gewissen Zeit oder Anzahl an Einträgen überschrieben wird, bleibt ein Lesezeichen so lange erhalten, bis es aktiv gelöscht wird.
Diese Dauerhaftigkeit macht Lesezeichen besonders für Seiten sinnvoll, die regelmäßig, aber nicht täglich aufgerufen werden. Wer sich eine URL sonst jedes Mal neu zusammensuchen müsste, spart mit einem gespeicherten Lesezeichen mehrere Klicks und Tippschritte.
Struktur und Organisation
Chrome legt neu gesetzte Lesezeichen zunächst in einem gemeinsamen Ordner ab. Ohne weitere Sortierung wächst dieser Ordner mit jeder neuen Seite, was die Suche nach einem bestimmten Eintrag erschwert.
Um das zu vermeiden, lassen sich innerhalb der Lesezeichen-Verwaltung eigene Unterordner anlegen. Themen wie Arbeit, Einkäufe oder Freizeit können so getrennt voneinander geführt werden. Einzelne Lesezeichen lassen sich jederzeit zwischen Ordnern verschieben, wenn sich die Nutzung einer Seite ändert.
Zusätzlich lässt sich sowohl der angezeigte Name als auch die hinterlegte Adresse eines Lesezeichens nachträglich bearbeiten. Das ist hilfreich, wenn ein automatisch übernommener Seitentitel zu lang oder unklar ist und durch eine kürzere, eigene Bezeichnung ersetzt werden soll.
Schneller Zugriff über den Startbildschirm
Für Webseiten, die sehr häufig genutzt werden, reicht ein Lesezeichen im Browser oft nicht aus. Chrome erlaubt deshalb, ein Lesezeichen zusätzlich als Verknüpfung auf dem Startbildschirm abzulegen.
Dabei entsteht ein Symbol, das sich optisch kaum von einer installierten App unterscheidet. Es lässt sich frei auf dem Startbildschirm platzieren oder in einen bestehenden App-Ordner verschieben. Ein Fingertipp öffnet die hinterlegte Seite direkt im Browser, ohne den Umweg über die Lesezeichen-Liste.
Praktische Hinweise
Da alle Lesezeichen an das jeweilige Google-Konto gebunden sind, stehen sie nach einer Anmeldung auch auf anderen Geräten zur Verfügung, sofern die Synchronisierung aktiviert ist. Ein Wechsel des OnePlus-Smartphones bedeutet damit nicht automatisch den Verlust gespeicherter Seiten.
Regelmäßiges Aufräumen lohnt sich trotzdem. Veraltete oder nicht mehr erreichbare Seiten lassen sich über dieselbe Verwaltung entfernen, über die sie ursprünglich angelegt wurden, und halten die Liste dadurch übersichtlich.