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OnePlus: Standby-Gesten aktivieren und nutzen

Auf OnePlus-Geräten lässt sich der Bildschirm im ausgeschalteten Zustand direkt für kurze Befehle nutzen, ohne ihn vorher aufzuwecken oder zu entsperren. Feste Wischgesten übernehmen dabei Aufgaben wie das Öffnen der Kamera, das Schalten der Taschenlampe oder die Steuerung der Musikwiedergabe. Diese Funktion trägt heute den Namen Standby-Gesten, war früher aber unter der Bezeichnung Schnelle Gesten bekannt und arbeitet technisch identisch.

2 AnleitungenSystem & Einstellungen

Standby-Gesten sind eine Funktion von OnePlus-Smartphones, mit der sich einzelne Befehle direkt auf dem ausgeschalteten Display auslösen lassen. Der Bildschirm muss dafür nicht eingeschaltet und das Gerät nicht entsperrt werden. Eine kurze Wischbewegung auf der schwarzen Fläche genügt, egal ob das Display durch den automatischen Timeout abgedunkelt wurde oder manuell über die Ein/Aus-Taste gesperrt ist.

Die Funktion ersetzt das früher unter dem Namen Schnelle Gesten bekannte System. Am Funktionsumfang hat sich dabei nichts geändert, lediglich die Bezeichnung im System wurde angepasst. Wer die Gesten schon vorher genutzt hat, findet dieselben Abläufe unter neuem Namen wieder.

Wofür die Gesten gedacht sind

Der praktische Nutzen liegt darin, häufige Aktionen ohne Umweg über den Sperrbildschirm auszuführen. Wer in der Dunkelheit schnell Licht braucht, zeichnet ein V für die Taschenlampe. Wer einen Moment festhalten möchte, öffnet mit einem O direkt die Kamera, ohne erst nach dem passenden App-Icon suchen zu müssen. Bei laufender Musik lässt sich die Wiedergabe pausieren oder der Titel wechseln, ohne das Smartphone überhaupt aus der Tasche zu holen.

Welche Gesten fest hinterlegt sind

Ein Doppeltippen auf das ausgeschaltete Display schaltet den Bildschirm ein oder wieder aus. Diese Geste ersetzt in vielen Situationen den Druck auf die Ein/Aus-Taste. Ein gezeichnetes O ruft die Kamera-App auf, ein gezeichnetes V steuert die Taschenlampe.

Für die Musiksteuerung stehen eigene Gesten bereit. Zwei Finger, die ein Doppelstrich-Symbol zeichnen, pausieren oder starten die Wiedergabe. Ein seitlich gezogener Strich springt zum vorherigen oder nächsten Titel, je nach Richtung der Bewegung.

Eigene Gesten und Schutzmechanismen

Über die vordefinierten Wischgesten hinaus lassen sich zusätzliche eigene Gesten anlegen und mit bestimmten Aktionen verknüpfen. Dabei unterscheidet das System, welche Art von Funktion ausgelöst wird. Greift eine Geste auf geschützte Inhalte zu, verlangt das Gerät zusätzlich die Eingabe der hinterlegten Entsperrmethode, etwa Muster, PIN oder Passwort. Einfache Funktionen wie Taschenlampe oder Musiksteuerung laufen dagegen ohne diese zusätzliche Abfrage.

Diese Unterscheidung sorgt dafür, dass die Funktion im Alltag schnell nutzbar bleibt, ohne dass sensible Bereiche des Geräts ungeschützt zugänglich werden.

Einzelne Gesten deaktivieren

Nicht jede Geste muss aktiv sein. Jede der hinterlegten Gesten kann separat abgeschaltet werden, ohne dass sich das auf die übrigen Funktionen auswirkt. Wer beispielsweise nur die Taschenlampen-Geste stört, weil sie versehentlich in der Tasche ausgelöst wird, kann genau diese eine Geste deaktivieren und die restlichen weiter nutzen.

Für Nutzer, die häufig unterwegs sind oder das Smartphone oft in der Hosentasche tragen, lohnt sich ein Blick auf die aktivierten Gesten. Versehentliche Auslösungen lassen sich so gezielt vermeiden, ohne auf den praktischen Nutzen der übrigen Gesten verzichten zu müssen.

Häufige Fragen

Ja. Die Gesten lassen sich unabhängig davon ausführen, ob das Gerät durch Timeout oder manuell über die Ein/Aus-Taste gesperrt wurde. Für einige Aktionen wird trotzdem die hinterlegte Entsperrmethode abgefragt, bevor die Funktion ausgeführt wird.