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OnePlus: Startbildschirm-Einstellungen anpassen

Der OnePlus-Startbildschirm bietet neben Icons und Widgets versteckte Steuerungsoptionen für Layout und Anzeigeverhalten. Über eigene Menüs lässt sich festlegen, wie viele App-Symbole pro Zeile Platz finden, ob der Speicherverbrauch in den kürzlichen Apps sichtbar wird und wie der seitliche Info-Feed reagiert. Diese Funktionen liegen abseits der üblichen Bearbeitungswege und bleiben deshalb oft unbemerkt.

8 AnleitungenDisplay & Startbildschirm

Der Startbildschirm eines OnePlus-Geräts lässt sich weit über das Verschieben von Icons oder das Anlegen von Ordnern hinaus konfigurieren. OxygenOS stellt dafür ein eigenes Einstellungsmenü bereit, das Layout, Sicherheit gegen versehentliche Änderungen und die Anzeige zusätzlicher Informationen steuert. Diese Optionen sind bewusst getrennt von den allgemeinen System-Einstellungen platziert, weil sie sich direkt auf die Bedienung der Startoberfläche auswirken.

Warum ein eigenes Startbildschirm-Menü sinnvoll ist

Der Startbildschirm ist die Fläche, die jeder Nutzer täglich am häufigsten sieht. Kleine Anpassungen an Rastergröße, Sperrfunktion oder angezeigten Zusatzinfos wirken sich deshalb stärker auf den Alltag aus als viele andere Systemeinstellungen. OnePlus fasst diese Optionen an einer Stelle zusammen, die über einen langen Fingertipp auf eine freie Stelle des Startbildschirms erreichbar ist.

Kontrolle über das App-Raster

Die Rastergröße bestimmt, wie viele Symbole horizontal und vertikal auf einer Seite Platz finden. Ein dichteres Raster erlaubt mehr Apps ohne zusätzliche Bildschirmseiten, verkleinert aber Icons und Beschriftungen. Wer viele Apps direkt sichtbar halten will, profitiert von einem größeren Raster; wer lieber große, gut erkennbare Symbole nutzt, wählt die kleinere Variante.

Schutz vor unbeabsichtigten Änderungen

Eine Sperrfunktion verhindert, dass Icons oder Widgets beim Wischen oder Tippen versehentlich an eine andere Position rutschen. Das ist besonders bei Geräten hilfreich, die häufig von mehreren Personen genutzt werden, etwa in der Familie, oder wenn das Smartphone oft in der Tasche unbeabsichtigten Berührungen ausgesetzt ist. Nach dem Aktivieren lässt sich die Anordnung erst wieder ändern, wenn die Sperre bewusst aufgehoben wird.

Speicherauslastung im Blick behalten

In der Übersicht der zuletzt genutzten Apps kann zusätzlich die aktuelle Arbeitsspeicherauslastung eingeblendet werden. Diese Anzeige hilft dabei, nachzuvollziehen, wie stark offene Apps das Gerät belasten, ohne dafür eine separate System-App öffnen zu müssen. Für Nutzer, die viele Apps parallel offen halten, ist das eine schnelle Einschätzungshilfe.

Der seitliche Info-Feed

Ein Wisch vom Startbildschirm nach rechts öffnet standardmäßig einen personalisierten Nachrichten- und Interessens-Feed. Dieser Bereich lässt sich unabhängig von den übrigen Startbildschirm-Optionen deaktivieren, wenn er im Alltag nicht genutzt wird oder eine versehentliche Wischgeste stört. Die Steuerung dafür liegt nicht im Startbildschirm-Menü selbst, sondern in den Einstellungen der zuständigen App.

Einstellungen wirken unabhängig voneinander

Raster, Sperrfunktion, Speicheranzeige und Feed-Steuerung lassen sich einzeln an- oder abschalten, ohne dass sich eine Option auf eine andere auswirkt. Das erlaubt eine gezielte Anpassung: Wer nur die Sperrfunktion braucht, muss weder das Raster noch den Feed verändern. Diese Trennung macht die Konfiguration übersichtlich, auch wenn die einzelnen Optionen an unterschiedlichen Stellen im System liegen.

Häufige Fragen

Die maximale Anzahl hängt von der eingestellten Rastergröße in den Startbildschirm-Einstellungen ab. Ein größeres Raster erlaubt mehr Symbole pro Reihe, verkleinert dabei jedoch die einzelnen Icons.