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Oppo: Kontakte anlegen und verwalten

Die Kontakte-App auf Oppo-Smartphones kann weit mehr als Namen und Rufnummer verwalten. Geburtstag, Adresse, Firma, Kontaktfoto oder ein eigener Klingelton lassen sich pro Eintrag hinterlegen, sind auf den ersten Blick aber nicht immer erkennbar. Wer diese Zusatzfunktionen kennt, nutzt sein Adressbuch gezielter für Anrufe, Erinnerungen und Nachrichten.

0 AnleitungenAnrufe & Nachrichten

Ein Kontakteintrag auf einem Oppo-Smartphone besteht aus deutlich mehr Feldern, als die Eingabemaske auf den ersten Blick zeigt. Neben Name und Rufnummer lassen sich Geburtstag, Adresse, Firma und freie Notizen speichern. Diese Angaben sind nicht nur zur Kommunikation nützlich, sondern helfen auch dabei, Kontakte inhaltlich einzuordnen und wiederzufinden.

Die Kontakte-App bündelt dabei Informationen aus mehreren Quellen. Lokal gespeicherte Einträge, mit einem Google-Konto synchronisierte Kontakte und teils auch Nummern aus Messaging-Diensten können in einer gemeinsamen Ansicht erscheinen. Das erleichtert die Verwaltung, macht aber auch sichtbar, warum manche Zusatzfelder je nach verknüpftem Konto unterschiedlich befüllt sind.

Zusatzangaben sinnvoll nutzen

Ein hinterlegtes Geburtsdatum kann von einer verknüpften Kalender-App aufgegriffen werden, sofern die Synchronisation aktiv ist. Adressangaben lassen sich direkt aus dem Kontakt heraus für die Navigation verwenden. Firmenzugehörigkeit und Notizfelder sind besonders bei geschäftlichen Kontakten hilfreich, um Rückfragen oder Projektzusammenhänge festzuhalten, ohne eine separate App zu benötigen.

Kontaktfoto und individueller Klingelton

Für ein Kontaktfoto greift die App auf Bilder im internen Speicher oder auf ein hinterlegtes Profilbild aus einem verknüpften Konto zu. Fehlt beides, bleibt das Foto leer, auch wenn ein Bild an anderer Stelle auf dem Gerät vorhanden ist. Ein eigener Klingelton lässt sich pro Kontakt festlegen, wodurch eingehende Anrufe bestimmter Personen akustisch erkennbar sind, bevor der Bildschirm überhaupt beachtet wird.

Speicherort und Synchronisation

Neue Kontakte werden entweder ausschließlich auf dem Gerät oder in einem verknüpften Online-Konto abgelegt. Diese Grundeinstellung wirkt sich direkt darauf aus, wie leicht sich Kontakte bei einem Gerätewechsel übertragen oder sichern lassen. Wer regelmäßig das Smartphone wechselt oder mehrere Geräte parallel nutzt, profitiert von einer Kontosynchronisation gegenüber rein lokaler Speicherung.

Anrufe steuern: Blockieren und Weiterleiten

Direkt aus einem Kontakteintrag heraus lassen sich unerwünschte Anrufer blockieren, sodass Anrufe und teils auch Nachrichten dieser Nummer nicht mehr durchkommen. Alternativ kann ein Kontakt so eingestellt werden, dass eingehende Anrufe automatisch an die Mailbox geleitet werden, ohne dass das Gerät klingelt. Beide Funktionen arbeiten kontaktbezogen und wirken sich nicht auf andere Einträge im Adressbuch aus.

Ein Blick in die erweiterten Felder beim Anlegen eines Kontakts lohnt sich also, sobald mehr als nur eine Rufnummer gespeichert werden soll. Wer Konten sauber trennt und bewusst entscheidet, was lokal und was online liegt, behält auch bei vielen Einträgen den Überblick.

Häufige Fragen

Für einzelne Einträge in der Kontakte-App lässt sich festlegen, dass eingehende Anrufe direkt an die Mailbox gehen. Das Telefon klingelt in diesem Fall nicht, der Anrufer landet sofort in der Sprachnachrichten-Funktion.