Tastatur: Sprache während Eingabe ändern
Wer beim Schreiben zwischen zwei Sprachen wechselt, muss bei der Realme-Tastatur nicht jedes Mal die Einstellungen öffnen. Ohne den passenden Griff bleibt die Autokorrektur häufig in der falschen Sprache hängen und markiert richtige Wörter als Fehler. Die Leertaste der Tastatur bietet dafür eine schnelle Wechselfunktion direkt im Textfeld.
Smart-Seitenleiste: Intelligente Empfehlungen ein- oder ausschalten
Wer die Smart-Seitenleiste öffnet, sieht dort oft automatisch vorgeschlagene Apps, Kontakte oder Tools – auch wenn das gar nicht gewünscht ist. Diese Vorschläge stammen aus der Funktion „Intelligente Empfehlungen“ und richten sich nach Nutzungsverhalten. Vielen wirkt das zu aufdringlich oder überflüssig, gerade wenn die Seitenleiste eigentlich nur für eigene Favoriten gedacht ist.
Bluetooth: Kontaktfreigabe einrichten
Wenn nach dem Koppeln eines Autoradios oder einer Smartwatch keine Kontakte auf dem anderen Gerät auftauchen, liegt das meist an der deaktivierten Kontaktfreigabe für dieses eine Bluetooth-Gerät. Realme UI fragt diese Berechtigung getrennt je gekoppeltem Gerät ab und aktiviert sie nicht automatisch mit der Verbindung. Die Bluetooth-Kopplung selbst funktioniert dann zwar, das Adressbuch bleibt beim anderen Gerät trotzdem leer.
Geöffnete Augen für Gesichtserkennung verlangen
Entsperrt sich dein Realme-Smartphone per Gesichtserkennung auch dann, wenn die Augen geschlossen sind, etwa im Schlaf oder wenn dir jemand das Gerät vors Gesicht hält, fehlt eine zusätzliche Sicherheitsprüfung. Die Option „Geöffnete Augen erforderlich“ verlangt vor jeder Entsperrung eine aktive Blickkontrolle. Ohne diese Prüfung reicht ein einfacher Scan des Gesichts, auch bei geschlossenen Augen.
Fingerabdruck einrichten
Ohne eingerichteten Fingerabdruck bleibt ein Realme-Smartphone auf PIN oder Muster als einzige Displaysperre beschränkt. Die Option „Fingerabdruck“ erscheint in den Sicherheitseinstellungen erst, sobald eine Grundsperre aktiv ist. Fehlt dieser Schritt, lässt sich der Sensor später weder zum schnellen Entsperren noch für einzelne App-Sperren nutzen.
Bluetooth verwenden und einstellen
Bluetooth verbindet dein Realme-Smartphone drahtlos mit Kopfhörern, Lautsprechern, Autos oder anderen Handys – doch ohne aktivierte Funktion und sichtbares Zielgerät kommt keine Kopplung zustande. Diese Übersicht erklärt, wie die Funktion in Realme UI arbeitet, welche Rolle die Sichtbarkeit spielt und was nach dem Koppeln an Optionen zur Verfügung steht. So verstehst du, warum ein Gerät nicht gefunden wird und wie Musik-Streaming, Anrufe oder Dateiübertragung per Bluetooth zuverlässig funktionieren.
Mobile Daten für VoLTE-Anrufe auf zweiter SIM aktivieren
Wenn Anrufe über die zweite SIM-Karte nicht zustande kommen oder mitten im Gespräch abbrechen, steckt oft die VoLTE-Datenanbindung dahinter. Realme UI erlaubt mobile Daten für VoLTE-Anrufe standardmäßig nur auf der Haupt-SIM, wodurch die zweite Karte ohne Datenverbindung für Sprachanrufe bleibt. Die Einstellung „Mobile Daten bei VoLTE-Anrufen“ lässt sich für die zweite SIM gezielt umschalten.
VPN einrichten und verwenden
Wenn du öffentliches WLAN nutzt oder eine Geo-Sperre beim Streaming umgehen willst, bleibt die Verbindung ohne VPN unverschlüsselt und deine IP-Adresse sichtbar. Auf dem Realme-Smartphone lässt sich ein VPN-Profil manuell in den Netzwerkeinstellungen hinterlegen, die Einrichtung scheitert aber oft an falsch eingetragenen Zugangsdaten. Ohne aktives Profil bleibt die Option „VPN verbinden“ inaktiv oder die Verbindung bricht sofort wieder ab.
Fingerabdruck für App-Sperre aktivieren
Wenn die App-Sperre bei Realme-Smartphones trotz eingerichtetem Fingerabdrucksensor weiterhin nur ein Passwort oder Muster akzeptiert, ist die Option „Für App-Sperre verwenden“ meist deaktiviert. Ohne diese Freigabe bleibt der Fingerabdruck ausschließlich für die Displayentsperrung reserviert. Geschützte Apps lassen sich dann nicht per Fingerabdruck öffnen.
Mikrofonzugriff aktivieren oder deaktivieren
Nimmt eine App bei Sprachnachrichten oder Videocalls plötzlich keinen Ton mehr auf, steckt meist eine deaktivierte Berechtigung dahinter. Realme UI verwaltet den Mikrofonzugriff zentral über den Datenschutzbereich, getrennt von den einzelnen App-Einstellungen. Ist die Funktion systemweit oder nur für eine bestimmte App gesperrt, bleibt das Mikrofon stumm, ohne dass eine Fehlermeldung erscheint.
Wi-Fi Direct deaktivieren
Bleibt Wi-Fi Direct auf dem Realme-Smartphone dauerhaft aktiv, sucht das Gerät im Hintergrund ständig nach anderen Geräten in Reichweite. Das kostet spürbar Akku und kann parallel laufende WLAN-Verbindungen instabiler machen. Über die erweiterten WLAN-Einstellungen lässt sich die Funktion gezielt abschalten.
SIM-Karten verwalten und einstellen
Zwei SIM-Karten im selben Realme-Smartphone bedeuten zwei mögliche Antworten auf die Frage, welche Karte gerade für Anrufe, SMS oder mobile Daten zuständig ist. Realme UI bündelt dafür alle Einstellungen an einer Stelle, von der Zuordnung der Datenverbindung bis zur PIN-Abfrage beim Start. Wer diese Optionen kennt, vermeidet unnötige Roaming-Kosten und stellt sicher, dass die richtige Karte für den jeweiligen Zweck aktiv bleibt.
Aktivitätseinstellungen aktivieren oder deaktivieren
Wer nicht genau weiß, wozu die „Aktivitätseinstellungen“ in den Datenschutzoptionen von Realme UI dienen, lässt sie meist ungeprüft aktiviert stehen. Die Funktion protokolliert App- und Systemaktivitäten im Hintergrund und lässt Rückschlüsse auf dein Nutzungsverhalten zu. Über die erweiterten Datenschutzeinstellungen kannst du diese Protokollierung gezielt an- oder abschalten.
Entwickleroptionen aktivieren
Auf Realme-Smartphones ist das Menü „Entwickleroptionen“ standardmäßig ausgeblendet, weil es Funktionen wie USB-Debugging oder das Entsperren des Bootloaders enthält, die im Alltag kaum benötigt werden. Ohne diesen Bereich lassen sich weder Entwickler-Tools nutzen noch bestimmte App-Probleme per ADB analysieren. Ein gezielter Tipp in den Systeminformationen schaltet das versteckte Menü frei.
Systemeinstellungen zurücksetzen
Wenn sich WLAN, Bluetooth oder mobile Daten auf dem Realme-Smartphone nicht mehr richtig verbinden lassen, hilft die Fehlersuche in einzelnen Menüs oft nicht weiter. Die Funktion „Alle Einstellungen zurücksetzen“ setzt Netzwerk-, Anzeige- und Benachrichtigungsoptionen auf die Werkskonfiguration zurück, ohne Fotos, Apps oder Dokumente zu löschen. Betroffen sind auch individuell angepasste Töne, Hintergründe und Sperrbildschirm-Einstellungen.
Sticker-Vorschläge bei Eingabe einblenden oder ausblenden
Tippt Gboard während der Eingabe ständig passende Sticker-Vorschläge ein, lenkt das beim schnellen Schreiben oft ab. Andere vermissen die Funktion genau dann, wenn sie schnell auf einen passenden Sticker zugreifen wollen. Verantwortlich dafür ist eine einzelne Option in den Emoji- und Sticker-Einstellungen der Tastatur.
Gesichtserkennung: Automatisch entsperren ohne Wischen
Das Realme-Smartphone erkennt das Gesicht zuverlässig, trotzdem bleibt der Sperrbildschirm sichtbar und verlangt zusätzlich ein Wischen nach oben. Verantwortlich dafür ist die Standardeinstellung der Gesichtserkennung, die nur das Entsperren freigibt, aber nicht direkt zum Homescreen springt. Mit der Option „Automatisch entsperren (ohne wischen)“ entfällt dieser zusätzliche Schritt komplett.
Power-Menü: Gerät neu starten
Wenn eine App nicht mehr reagiert oder der Bildschirm eingefroren ist, hilft oft nur ein Neustart über das Power-Menü. Ein normaler Neustart über die Einstellungen ist dann meist nicht mehr möglich, weil sich das System aufgehängt hat. Realme bietet dafür einen direkten Zugriff über die Power-Taste.
Datenschutzeinstellungen verwalten und ändern
Realme UI bündelt zahlreiche Datenschutz-Schalter an einer zentralen Stelle im System – von Standortfreigaben bis zur Übermittlung von Nutzungsstatistiken an den Hersteller. Ein Beispiel dafür ist das „Programm zur Verbesserung des Nutzererlebnisses“, das im Hintergrund Gerätedaten sammelt, ohne dass viele Nutzer davon wissen. Wer die Datenschutzeinstellungen kennt, entscheidet selbst, welche Informationen das Smartphone verlassen und welche auf dem Gerät bleiben.
Datenlimit verwenden und einstellen
Mobile Daten laufen oft unbemerkt weiter, bis der Anbieter drosselt oder eine Zusatzrechnung kommt. Realme UI stellt dafür zwei getrennte Werkzeuge bereit: eine reine Benachrichtigung bei einem Schwellenwert und ein echtes Limit, das die mobile Verbindung automatisch abschaltet. Wer beide Funktionen richtig unterscheidet, behält seinen Tarif dauerhaft unter Kontrolle.
Gesichtserkennung für App-Sperre aktivieren oder deaktivieren
Ist die Gesichtserkennung am Sperrbildschirm eingerichtet, verlangt die App-Sperre trotzdem oft noch die PIN oder das Muster. Grund ist eine eigene Option namens „Für App-Sperre verwenden“, die getrennt von der normalen Entsperrfunktion arbeitet. Ohne diese Einstellung bleibt der Zugriff auf geschützte Apps weiterhin nur über den Code möglich.
Kamera-App: Frontkamera spiegeln
Selfies wirken auf vielen Realme-Smartphones seitenverkehrt: Text auf Kleidung oder Schildern steht im gespeicherten Foto anders herum als in der Vorschau. Verantwortlich dafür ist die Einstellung „Frontkamera spiegeln“, die festlegt, ob dein Selfie so gespeichert wird, wie du es im Sucher siehst, oder in der tatsächlichen, unspiegelten Ausrichtung.
Flexible Fenster: Schaltflächen einblenden oder ausblenden
Wenn die Steuerleiste im flexiblen Fenster dauerhaft eingeblendet ist, überdeckt sie bei kleinen Fenstergrößen häufig Inhalte am oberen Rand, etwa in Video- oder Notiz-Apps. Ist sie stattdessen ausgeblendet, lässt sich das Fenster kaum noch verschieben oder schließen, ohne den Vollbildmodus zu verlassen. Die Funktion „Flexible Fenster“ in den speziellen Features regelt, ob diese Schaltflächen sichtbar bleiben.
Dunkelmodus für Drittanbieter-Apps aktivieren
Aktivierst du den Systemdunkelmodus, bleiben viele Drittanbieter-Apps trotzdem hell, weil sie kein eigenes dunkles Design mitbringen. Realme UI bietet dafür die Beta-Funktion „Dunkelmodus für Drittanbieter-Apps“, die das Erscheinungsbild pro App erzwingt. Bei einzelnen Apps führt das zu verfälschten Farben, dunklen Icons oder schwer lesbaren Texten.