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Realme: Startbildschirm-Einstellungen anpassen

Der Startbildschirm auf Realme-Geräten lässt sich über eigene Einstellungen an das eigene Nutzungsverhalten anpassen, statt nur Apps und Widgets zu verschieben. Wischeffekte zwischen den Seiten, das Icon-Raster und eine Layout-Sperre sind dabei die zentralen Stellschrauben, die viele erst nach der Ersteinrichtung entdecken. Wer weiß, wo diese Optionen liegen, vermeidet typische Stolpersteine wie ein blockiertes Layout oder eine eintönige Seitenanimation.

5 AnleitungenDisplay & Startbildschirm

Der Startbildschirm ist bei Realme UI mehr als nur die Fläche für Apps und Widgets. Über eigene Startbildschirm-Einstellungen lässt sich steuern, wie sich das Gerät beim täglichen Wischen, Sortieren und Anordnen von Icons verhält. Diese Einstellungen liegen getrennt von den allgemeinen Systemeinstellungen direkt auf dem Startbildschirm selbst und werden deshalb häufig übersehen.

Warum eigene Startbildschirm-Einstellungen sinnvoll sind

Ein Smartphone wird täglich mehrfach entsperrt, und jedes Mal ist der Startbildschirm der erste Kontaktpunkt. Kleine Anpassungen an Übergangsanimation, Rastergröße oder Bearbeitungssperre wirken sich deshalb spürbar auf die gefühlte Bedienbarkeit aus, auch wenn keine der Optionen eine neue Funktion im engeren Sinn hinzufügt. Es geht ausschließlich um Darstellung und Schutz der bestehenden Anordnung.

Wischeffekte: mehr als eine optische Spielerei

Beim Wechsel zwischen mehreren Startbildschirmseiten zeigt Realme UI standardmäßig eine schlichte Wisch-Animation. Diese lässt sich gegen andere Übergangseffekte tauschen, etwa eine Rollbewegung, einen Würfel-Effekt, ein Umklappen wie bei einer Karteikarte oder einen Kippmodus. Die Auswahl ändert ausschließlich die Animation beim Seitenwechsel – Reihenfolge, Anzahl und Inhalt der Seiten bleiben unverändert. Für Nutzer, die viele Seiten pflegen, kann ein deutlicherer Übergangseffekt helfen, sich beim schnellen Wischen besser zu orientieren.

Icon-Raster und Layout gezielt steuern

Neben der Animation lässt sich auch festlegen, wie viele App-Symbole pro Seite Platz finden. Ein engeres Raster schafft Raum für mehr Apps auf einen Blick, ein weiteres Raster wirkt aufgeräumter und reduziert die Dichte der Icons. Diese Einstellung wirkt sich auf alle Startbildschirmseiten gleichzeitig aus, nicht nur auf die aktuell sichtbare.

Die Layout-Sperre als häufige Fehlerquelle

Wenn sich Apps plötzlich nicht mehr verschieben oder neue Icons nicht mehr platzieren lassen, steckt in den meisten Fällen eine aktivierte Layout-Sperre dahinter. Diese Funktion ist dafür gedacht, ein einmal fertiges Arrangement vor versehentlichen Änderungen zu schützen, etwa wenn Kinder das Gerät nutzen oder das Smartphone häufig in der Tasche transportiert wird. Wird sie aktiv gelassen, obwohl noch Umbauten geplant sind, wirkt der Startbildschirm fälschlich wie blockiert.

Praktischer Umgang im Alltag

Sinnvoll ist es, die Sperre während der Einrichtungsphase deaktiviert zu lassen und erst zu aktivieren, wenn Icons, Ordner und Widgets final angeordnet sind. Änderungen an Wischeffekt, Raster oder Sperre wirken sofort und erfordern keinen Neustart des Geräts. Wer den Startbildschirm regelmäßig umgestaltet, sollte die Sperre also eher als letzten Schritt begreifen statt als Dauerzustand.

Häufige Fragen

Meist ist die Option Layout sperren aktiv. Deaktiviere sie in den Startbildschirm-Einstellungen, um Apps wieder verschieben zu können.