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Samsung: Kontakte richtig anlegen und verwalten

Die Kontakte-App auf Samsung-Smartphones speichert mehr als Namen und Nummern: Profilfotos, E-Mail-Adressen und individuelle Klingeltöne lassen sich pro Eintrag hinterlegen. Welcher Speicherort dabei gewählt wird, entscheidet darüber, ob diese Zusatzfunktionen überhaupt zur Verfügung stehen und was mit den Daten bei einem Gerätewechsel passiert.

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Die Kontakte-App auf Samsung-Geräten mit One UI ist mehr als ein digitales Telefonbuch. Zu jedem Eintrag lassen sich neben der Rufnummer ein Profilfoto, mehrere E-Mail-Adressen und ein eigener Klingelton speichern. Ob diese Zusatzfunktionen zur Verfügung stehen, hängt jedoch davon ab, wo der Kontakt abgelegt wird.

Speicherorte für neue Kontakte

Beim Anlegen eines neuen Eintrags fragt die App nach dem gewünschten Speicherort: SIM-Karte, interner Gerätespeicher oder das verknüpfte Google- beziehungsweise Samsung-Konto. Diese Wahl ist keine reine Formalität. Sie bestimmt, was mit dem Kontakt passiert, sobald das Gerät gewechselt, zurückgesetzt oder die SIM-Karte getauscht wird.

Kontakte im internen Speicher existieren nur auf diesem einen Gerät. Ohne separates Backup gehen sie bei einem Reset unwiderruflich verloren. Kontakte im Google- oder Samsung-Konto dagegen synchronisieren sich automatisch, sobald sich das Konto auf einem neuen Gerät anmeldet.

Fotos, Klingeltöne und weitere Details

Ein Profilfoto oder ein individueller Klingelton lässt sich ausschließlich bei Kontakten im internen Speicher oder im verknüpften Konto hinterlegen. Bei einem reinen SIM-Kontakt fehlen beide Optionen vollständig, weil die SIM-Karte dafür keinen Speicherplatz reserviert. Wer also einem Anrufer ein Bild oder einen eigenen Ton zuweisen möchte, muss den Kontakt vorher an den richtigen Ort verschieben oder von Anfang an dort anlegen.

Bearbeiten und Zusammenführen

Einmal angelegte Kontakte lassen sich jederzeit ergänzen: weitere Rufnummern, eine zweite E-Mail-Adresse oder ein Geburtstag kommen nachträglich hinzu. Doppelte Einträge, die etwa durch die Synchronisation mit einem Konto entstehen, kann die App auf Wunsch automatisch zusammenführen, ohne dass Informationen verloren gehen.

Gelöschte Kontakte wiederherstellen

Ein versehentlich gelöschter Kontakt landet zunächst im Papierkorb der Kontakte-App. Innerhalb einer begrenzten Frist lässt er sich von dort vollständig zurückholen, inklusive Foto und Klingelton. Ist diese Frist abgelaufen, hilft nur noch ein bestehendes Konto-Backup oder eine zuvor exportierte vCard-Datei mit den gesicherten Kontaktdaten.

Warum der Speicherort keine Nebensache ist

Wer regelmäßig Kontakte anlegt, bearbeitet oder löscht, sollte den Speicherort bewusst festlegen statt die Standardeinstellung des Geräts zu übernehmen. Das erleichtert spätere Backups, verhindert Datenverlust bei einem Gerätewechsel und stellt sicher, dass Fotos und Klingeltöne nicht plötzlich fehlen. Die folgenden Anleitungen zeigen konkrete Schritte für einzelne Aufgaben rund um die Kontakte-App.

Häufige Fragen

Er bleibt beim Wechsel der SIM-Karte erhalten, verliert aber Foto und Klingelton, da die SIM-Karte dafür keinen Speicherplatz bietet.