Windows
Schnellstart aktivieren oder deaktivieren auf Windows
Der Schnellstart speichert beim Herunterfahren einen Teil des Kernel- und Treiberzustands in einer Ruhezustandsdatei, um den nächsten Start zu verkürzen. Läuft dieser Mechanismus nach einem Treiber-Update oder in einer Dual-Boot-Konfiguration nicht sauber durch, äußert sich das in eingefrorenen Boot-Bildschirmen, kurzzeitig schwarzen Bildschirmen nach dem Login oder Netzwerkadaptern, die erst nach einem vollständigen Neustart wieder erkannt werden.
Verantwortlich dafür ist die Kombination aus Ruhezustand und Herunterfahren, die Windows im Hintergrund nutzt. Ist die Funktion aktiv, wird beim „Herunterfahren“ nur ein Teil des Systems entladen, während Kernel-Sitzung und Treiberzustand im Speicherabbild verbleiben.
Deaktivieren lässt sich der Schnellstart über die Energieoptionen der Systemsteuerung:
Startmenü ➔ Suchleiste öffnen ➔ Systemsteuerung öffnen ➔ System und Sicherheit ➔ Netzschalterverhalten ändern ➔ Einige Einstellungen... ➔ Schnellstart ein-/ausschalten ➔ Änderungen speichern
Ist die Checkbox ausgegraut, fehlt zunächst die Freigabe der aktuell nicht verfügbaren Einstellungen über den Link direkt über der Option.
Für den Alltag lohnt sich die Deaktivierung nur bei konkreten Startproblemen oder wenn ein Dual-Boot-System zuverlässig auf Partitionen anderer Betriebssysteme zugreifen soll, da der Schnellstart diese sonst blockiert. Ohne Schnellstart dauert der Systemstart minimal länger, dafür laufen Treiber-Updates und Firmware-Änderungen zuverlässiger durch.

