Zum Inhalt springen
TechBone
Windows

Windows: Virtuelle Festplatte erstellen

Für ein zusätzliches Backup-Laufwerk oder eine isolierte Testumgebung willst du keine physische Partition anlegen oder neue Hardware einbauen. Windows bietet dafür virtuelle Festplatten, die als einzelne Datei auf einer bestehenden Partition liegen, sich aber wie ein normales Laufwerk mit eigenem Laufwerksbuchstaben verhalten. Die Funktion dafür ist tief in den erweiterten Speichereinstellungen versteckt und wird deshalb kaum gefunden.

6 Min8 Schritte
VersionWindows 11

Schritt für Schritt

1 / 8

Schritt 1 von 8: Startmenü

1

Startmenü

Öffne das Startmenü

Live-Simulator

Windows 11
Speicher: Virtuelle Festplatte erstellen – Windows 11: Schritt 1 – Startmenü
Startmenü
1 / 8

Scrollen oder Buttons nutzen für den nächsten Schritt

Feedback

War die Anleitung korrekt?

Hilf anderen: Bestätige den Pfad oder melde ein Problem.

27

Bestätigungen

Das Forum hat diesen Pfad verifiziert

Windows

Speicher: Virtuelle Festplatte erstellen auf Windows

Eine virtuelle Festplatte ist keine zusätzliche Hardware, sondern eine einzelne Datei im Format VHD oder VHDX, die Windows wie ein reguläres Laufwerk einbindet. Das ist praktisch für abgegrenzte Backup-Ziele, Testumgebungen oder um Daten in einem eigenen Container zu halten, ohne die bestehende Partitionierung zu verändern.

Die Funktion liegt nicht in den normalen Speichereinstellungen, sondern in der Datenträgerverwaltung. Der Weg dorthin führt über StartmenüEinstellungenSystemSpeicherErweiterte SpeichereinstellungenDatenträger und VolumesVirtuelle Festplatte erstellenErstellen.

Beim Erstellen legst du Speicherort, Dateiname, maximale Größe und Format der Datei fest. Eine dynamisch erweiterbare VHDX wächst nur mit dem tatsächlichen Datenvolumen, eine feste Größe belegt sofort den vollen reservierten Platz auf der Hostpartition.

Nach dem Erstellen muss die virtuelle Festplatte noch initialisiert, partitioniert und formatiert werden, bevor sie im Explorer als Laufwerk erscheint. Für einfache Ordnerfreigaben oder reine Dateisicherung reicht meist ein Ordner auf der vorhandenen Partition aus – eine virtuelle Festplatte lohnt sich vor allem, wenn du ein klar abgegrenztes, portables oder verschlüsselbares Laufwerksobjekt brauchst.

Häufige Fragen

VHDX unterstützt größere Kapazitäten und ist robuster gegenüber Stromausfällen während des Schreibens. VHD ist nur für Kompatibilität mit älteren Systemen oder bestimmten virtuellen Maschinen relevant.