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Xiaomi: Google Assistant per Taste oder Sprachbefehl aufrufen

Der Google Assistant übernimmt auf Xiaomi-Smartphones Aufgaben, für die sonst mehrere Fingertipps nötig wären, etwa das Öffnen einer App, das Stellen eines Weckers oder die Berechnung einer Route. Aktiviert werden kann er per Sprachbefehl oder über einen Tastendruck, wobei beide Zugriffswege getrennt voneinander gesteuert werden. Welche Methode zuverlässiger funktioniert, hängt von der Umgebung und der genutzten Navigationsart des Geräts ab.

2 AnleitungenSystem & Einstellungen

Der Google Assistant ist eine sprachgesteuerte Systemfunktion, die auf Xiaomi-Smartphones mit Google-Diensten vorinstalliert ist. Er nimmt Befehle entgegen, führt Aktionen aus und liefert Informationen, ohne dass dafür einzelne Apps geöffnet werden müssen. Nachrichten diktieren, Termine anlegen oder den Wetterbericht abrufen gehören zu den typischen Einsatzfällen.

Anders als viele andere Systemfunktionen bleibt der Assistant ohne aktive Einrichtung ungenutzt. Er ist zwar auf dem Gerät vorhanden, reagiert aber erst, wenn mindestens einer der beiden möglichen Aufrufwege aktiviert ist. Beide Wege lassen sich unabhängig voneinander an- oder abschalten, je nachdem, wie der Assistant im Alltag genutzt werden soll.

Sprachgesteuerter Aufruf

Der Befehl „Hey Google“ startet den Assistenten, ohne dass der Bildschirm berührt werden muss. Damit das funktioniert, hört das Smartphone dauerhaft im Hintergrund mit und vergleicht eingehende Geräusche mit dem hinterlegten Aktivierungswort. Dieser permanente Hintergrundbetrieb erklärt, warum die Sprachaktivierung den Akku etwas stärker beansprucht als eine reine Tastenlösung.

In lauten Umgebungen, etwa im Straßenverkehr oder bei Musik im Hintergrund, kann die Erkennung des Aktivierungsworts unzuverlässig werden. Wer den Assistenten regelmäßig unterwegs nutzt, bemerkt das oft als ausbleibende Reaktion trotz korrekt gesprochenem Befehl.

Aufruf über eine Taste

Als Alternative zum Sprachbefehl lässt sich der Assistant über eine Taste starten. Bei Geräten mit klassischer Navigationsleiste übernimmt ein längerer Druck auf die Home-Taste diese Aufgabe. Fehlt eine physische Home-Taste, etwa bei Gestensteuerung, wird stattdessen die Ein/Aus-Taste gehalten.

Der Tastenaufruf reagiert unmittelbar und ist von Umgebungslautstärke unabhängig. Für Situationen, in denen Sprachbefehle unpraktisch oder unzuverlässig sind, ist dieser Weg meist die stabilere Lösung.

Verknüpfung an- und abschalten

Beide Aufrufmethoden sind einzeln steuerbar. Wird die Sprachverknüpfung deaktiviert, reagiert der Assistant nicht mehr auf „Hey Google“, bleibt aber über die Taste weiterhin erreichbar. Umgekehrt lässt sich der Tastenaufruf abschalten, wenn versehentliche Aktivierungen durch unbeabsichtigtes Halten der Taste stören.

Eine Deaktivierung ist kein endgültiger Schritt. Der Assistant lässt sich jederzeit wieder aktivieren, ohne dass ein Google-Konto neu verknüpft oder eine andere Einstellung erneut eingerichtet werden muss.

Sinnvoll ist ein Wechsel zwischen beiden Zuständen vor allem dann, wenn ein Aufrufweg im Alltag stört, der Assistant grundsätzlich aber verfügbar bleiben soll. Wer beispielsweise häufig versehentlich die Taste auslöst, deaktiviert gezielt den Tastenaufruf und behält die Sprachsteuerung bei – oder umgekehrt.

Häufige Fragen

Hintergrundgeräusche oder eine ungenaue Aussprache stören die Erkennung. In diesem Fall funktioniert der Aufruf über Home-Taste oder Ein/Aus-Taste zuverlässiger.