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Xiaomi: Kamera-App richtig nutzen

Fotos und Videos mit der Xiaomi-Kamera aufzunehmen, gelingt praktisch jedem auf Anhieb. Schwieriger wird es, sobald Filter, Blitz oder der Selbstauslöser eingestellt werden sollen, denn diese Optionen liegen im erweiterten Kameramenü. Auch Funktionen wie „AI-Kamera“ oder „Google Lens“ bleiben oft unentdeckt, obwohl sie die Bildqualität spürbar verbessern.

Foto, Video & Medien

Fotos und Videos aufnehmen kann jeder mit der Kamera-App auf einem Xiaomi-Smartphone. Weniger bekannt ist, wo sich Zusatzfunktionen wie Filter, Blitzsteuerung oder Selbstauslöser verstecken und wie sie sich sinnvoll einsetzen lassen.

Beim Öffnen der Kamera stehen direkt mehrere Symbole zur Auswahl, über die sich zoomen, filtern oder auf einen anderen Modus wechseln lässt. Die wichtigsten Funktionen der Standardansicht sind unten erklärt.

Blitz steuern

Bei wenig Licht lässt sich der Blitz manuell ein- oder ausschalten. Alternativ übernimmt eine automatische Einstellung die Entscheidung, wann eine Aufnahme mit Blitz sinnvoll ist.

HDR nutzen

Unterstützte Modelle bieten HDR. Dabei werden mehrere Belichtungsstufen zu einem Bild kombiniert, um Kontraste und Details besser abzubilden.

AI-Kamera

Die AI-Kamera passt Belichtung und Weißabgleich automatisch an das Motiv an. Diese Funktion steht ausschließlich im Foto-Modus zur Verfügung.

Google Lens

Über Google Lens erkennt die Kamera Objekte direkt in der Vorschau, etwa Sehenswürdigkeiten oder Texte, und zeigt passende Informationen oder Übersetzungen an.

Zoomen

Zum Vergrößern oder Verkleinern des Bildausschnitts lassen sich zwei Finger auf dem Display auseinander- oder zusammenziehen. Alternativ steht eine virtuelle Zoomtaste zur Verfügung, die sich gehalten und seitlich verschieben lässt.

Filter anwenden

Vor der Aufnahme lässt sich ein Farbfilter auswählen, etwa für Schwarzweiß- oder Sepia-Aufnahmen. Die Auswahl bleibt bis zur nächsten Änderung aktiv.

Kameramodus wechseln

Am unteren Rand der Vorschau lassen sich verschiedene Modi wie Porträt, Nacht, Panorama, Zeitlupe, Zeitraffer oder Pro auswählen. Welche Modi verfügbar sind, hängt vom jeweiligen Gerätemodell ab.

Letzte Aufnahme ansehen

Ein Tippen auf die Miniaturansicht öffnet das zuletzt aufgenommene Foto oder Video, ohne die Galerie-App starten zu müssen. Wurde die Kamera vom Sperrbildschirm ohne Entsperrung geöffnet, bleibt dieser Zugriff aus Datenschutzgründen gesperrt.

Kamera wechseln

Über die Umschalttaste lässt sich schnell zwischen Haupt- und Frontkamera wechseln, auch für Videoaufnahmen. Ein Wechsel während einer laufenden Videoaufnahme ist allerdings nicht möglich.

Erweitertes Kameramenü

Weitere Einstellungen zu Bildformat, Timer und Aufnahmequalität liegen im erweiterten Menü der Kamera-App.

Seitenverhältnis

Zur Auswahl stehen die Formate 1:1, 4:3, 16:9 sowie ein Vollbildformat, das sich am Displayformat des Geräts orientiert.

Selbstauslöser

Der Timer lässt sich auf 3 Sekunden, 5 Sekunden oder 10 Sekunden einstellen. Nach Ablauf des Countdowns löst die Kamera automatisch aus, auch mit der Frontkamera.

Kameraeinstellungen

Im Einstellungsmenü lassen sich unter anderem ein Wasserzeichen aktivieren, der Speicherort für neue Aufnahmen ändern oder die Bildqualität anpassen. Je nach Modell finden sich hier auch Optionen zum Auslösen per Lautstärketaste.

Filmbild-Modus

Unterstützte Geräte bieten einen Ultrawide-Modus für filmähnliche Aufnahmen, die sich etwa als Diashow im Kinoformat abspielen lassen.

Kameraraster

Ein 3x3-Raster lässt sich sowohl im Foto- als auch im Videomodus einblenden, um Aufnahmen leichter am Horizont oder an geraden Linien auszurichten.

Makromodus

Bei Modellen mit Makrolinse steht ein eigener Makromodus für detailreiche Nahaufnahmen bereit.

Burst-Modus

Der Burst-Modus nimmt in kurzer Zeit mehrere Fotos hintereinander auf. Beim zeitgesteuerten Burst lassen sich Anzahl der Fotos und Zeitspanne festlegen, etwa 100 Aufnahmen in 5 Sekunden.