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Xiaomi: Kontakte aus VCF-Datei importieren

Ein neues Xiaomi-Smartphone startet meist mit einem leeren Adressbuch, auch wenn auf dem alten Gerät Hunderte Kontakte gespeichert waren. Die Kontakte-App übernimmt Einträge entweder direkt von der SIM-Karte oder aus einer VCF-Datei, die vorher aus einer anderen Quelle exportiert wurde. Welcher Weg der richtige ist, entscheidet allein der aktuelle Speicherort der Kontakte.

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Kontakte wandern beim Gerätewechsel nicht automatisch mit. Solange sie nicht in einem Cloud-Konto synchronisiert sind, liegen sie entweder physisch auf der SIM-Karte oder als Datei vor, die aus einem alten Telefon, einem E-Mail-Programm oder einem anderen Adressbuch exportiert wurde. Die Kontakte-App von Xiaomi bringt für beide Ausgangslagen eine eigene Import-Funktion mit, sodass kein zusätzliches Programm notwendig ist.

Warum SIM-Kontakte und Dateiformat getrennt behandelt werden

Kontakte auf einer SIM-Karte sind technisch stark eingeschränkt: Pro Eintrag lässt sich meist nur ein Name und eine Telefonnummer speichern, ohne Fotos, mehrere Rufnummern oder Notizen. Eine VCF-Datei (vCard) dagegen kann deutlich mehr Informationen pro Kontakt transportieren, etwa mehrere Nummern, E-Mail-Adressen oder Firmenangaben. Die Kontakte-App erkennt beim Import automatisch, aus welcher Quelle die Daten stammen, und übernimmt jeweils so viele Informationen wie im Format vorhanden sind.

Was beim Import von der SIM-Karte passiert

Steckt die SIM-Karte mit alten Kontakten im neuen Gerät, kann die Kontakte-App die Einträge direkt auslesen. Der Import kopiert die Daten in den internen Speicher des Smartphones. Danach sind die Kontakte unabhängig von der SIM-Karte verfügbar – sie bleiben also erhalten, auch wenn später ein Tarifwechsel oder eine neue SIM-Karte anstehen.

Was beim Import aus einer VCF-Datei passiert

Eine VCF-Datei kann einen einzelnen Kontakt oder eine ganze Liste enthalten und liegt meist im internen Speicher, im Download-Ordner oder auf einer SD-Karte. Für den Import ist der genaue Speicherort unerheblich, solange die App darauf zugreifen kann. Beim Einlesen werden alle enthaltenen Kontakte in den gewählten Zielspeicher übernommen, ohne dass die ursprüngliche Datei verändert oder gelöscht wird.

Das hat einen praktischen Nebeneffekt: Dieselbe VCF-Datei lässt sich mehrfach verwenden. Sie kann als Sicherung für den nächsten Gerätewechsel dienen oder auf mehreren Geräten gleichzeitig eingelesen werden, etwa wenn ein Zweitgerät dieselben Kontakte benötigt.

Typische Stolperstellen beim Import

  • Große Dateien mit vielen hundert Einträgen benötigen etwas mehr Zeit beim Einlesen – ein kurzes Warten reicht meist aus.
  • Bereits vorhandene Kontakte werden nicht automatisch mit neu importierten zusammengeführt. Stimmen Name und Nummer exakt überein, entstehen trotzdem zwei getrennte Einträge.
  • Enthält eine VCF-Datei fehlerhafte oder unvollständige Datensätze, kann die App einzelne Einträge überspringen, ohne den restlichen Import abzubrechen.

Wer viele doppelte Kontakte vermeiden will, prüft vor dem Import kurz, ob die Kontakte bereits über ein synchronisiertes Konto vorhanden sind. Andernfalls lohnt es sich, nach dem Import gezielt nach Duplikaten zu suchen und diese händisch zusammenzuführen, da die Kontakte-App dies nicht automatisch übernimmt.

Häufige Fragen

Nein. Beim Import werden die Kontakte aus der VCF-Datei in den Speicherort auf dem Gerät kopiert. Löschst du die Datei danach, bleiben die bereits importierten Kontakte in der Kontakte-App erhalten.