
Amazon Kids Hilfe & Anleitungen
Hier findest du alle Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Einstellungen rund um Amazon Kids auf Fire OS im Überblick.
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„Erst lernen“ bei täglichen Zeitlimits aktivieren
Wenn dein Kind auf dem Tablet sofort zu Spielen oder Videos wechselt, ohne vorher eine Lern-App zu öffnen, greift die Funktion „Erst lernen“ noch nicht. Ohne diese Vorgabe zählt die Bildschirmzeit unabhängig vom Inhalt, Lernen und Unterhaltung stehen gleichrangig zur Verfügung. Die täglichen Zeitlimits im Amazon Kids Tablet lassen sich so anpassen, dass Lernzeit vor Spielzeit steht.
Altersfilter in Amazon Kids aktivieren und einstellen
Wenn dein Kind auf dem Tablet plötzlich Filme oder Spiele öffnet, die eigentlich für ältere Nutzer gedacht sind, liegt das meist an einem zu weit gefassten Altersfilter in Amazon Kids. Die Funktion sortiert Inhalte nach Altersstufen, greift aber nur, wenn sie korrekt eingerichtet ist. Ohne passende Einstellung sieht dein Kind Bücher, Videos und Apps, die nicht zu seinem Alter passen.
Altersfilter-Bereich festlegen
Zeigt das Amazon Kids Tablet ständig Bücher, Videos oder Apps, die für dein Kind zu einfach oder zu anspruchsvoll wirken, liegt das meist am falsch eingestellten Altersfilter. Der Bereich entscheidet, welche Inhalte im Dashboard überhaupt angezeigt werden. Passt er nicht zum tatsächlichen Alter, blendet das System geeignete Inhalte aus oder lässt ungeeignete durch.
Amazon Kids+ kündigen
Wenn die Kindersicherung nicht mehr gebraucht wird oder die monatlichen Kosten gespart werden sollen, stellt sich die Frage, wie sich das Amazon Kids+ Abonnement beenden lässt. Viele wissen nicht, dass die Kündigung direkt über das „Eltern-Dashboard“ erfolgt und nicht über die normale Amazon-Kontoverwaltung. Ohne aktive Kündigung läuft die Mitgliedschaft automatisch weiter und wird zum nächsten Termin erneut abgebucht.
Automatisches Speichern für Fotos und Videos aktivieren
Wenn auf dem Kinderprofil aufgenommene Fotos und Videos nach dem Schließen der Kamera-App wieder verschwinden, liegt das meist an der fehlenden Funktion „Automatisch speichern“. Diese Einstellung ist bei Amazon Kids für jedes Profil einzeln aktiv oder inaktiv. Ohne sie landen Aufnahmen nur temporär im Gerätespeicher und werden bei Speicherplatzproblemen oder Profilwechsel gelöscht.
Bildschirmzeit verwenden und anpassen
Wenn dein Kind das Amazon Kinder-Tablet ohne feste Nutzungsgrenze verwendet, hilft nur eine klare Regelung über die tägliche Bildschirmzeit. Ohne aktivierte Zeitlimits läuft Amazon Kids unbegrenzt weiter, auch wenn eigentlich eine Pause fällig wäre. Die Funktion „Tägliche Zeitlimits“ setzt hier eine feste Obergrenze pro Tag.
Browser und Webseiten verwalten und einstellen
Der Webbrowser in Amazon Kids öffnet Kindern das freie Internet, obwohl die Kindersicherung eigentlich nur geprüfte Apps und Inhalte zugänglich machen soll. Ein automatischer Filter fängt bekannte ungeeignete Seiten ab, lässt aber unbekannte oder neue Adressen häufig unbemerkt durch. Wie zuverlässig der Zugriff eingeschränkt bleibt, entscheidest du letztlich selbst über die Browser- und Webseiteneinstellungen im Eltern-Dashboard.
Browser: Webseite freigeben
Wenn dein Kind auf dem Amazon-Kids-Tablet eine Webseite öffnen will, blockiert die Kindersicherung den Zugriff meist automatisch. Der Browser zeigt dann nur einen Hinweis, dass die Seite nicht freigegeben ist. Erst über das Elternkonto lässt sich die Adresse für den Kinderprofil-Browser freischalten.
Browser: Zulassen oder sperren
Taucht im Kinderprofil plötzlich der Webbrowser auf oder fehlt er komplett, liegt das an der Freigabe „Fire Tablet Webbrowser“ im Amazon Kids Dashboard. Eltern wundern sich oft, warum ihr Kind trotz Altersfreigabe frei im Netz surfen kann oder warum die Startseite ohne Browser-Symbol erscheint. Die Einstellung entscheidet direkt, ob das Kinderprofil auf den Standardbrowser des Tablets zugreifen darf.
Cookies im Browser aktivieren
Wenn sich Webseiten im Tablet-Browser den Login nicht merken oder Formulare nach jedem Klick zurückgesetzt werden, liegt das meist an deaktivierten Cookies. Amazon Kids blockiert die Speicherung von Website-Daten standardmäßig, damit Kinder weniger Spuren im Netz hinterlassen. Ohne die Option „Cookies aktivieren“ funktionieren viele Anmeldeseiten und personalisierte Inhalte nicht zuverlässig.
Design ändern
Wenn der Startbildschirm im Kinderprofil immer gleich aussieht, liegt das meist an der festen Fire Tablet-Design-Einstellung, die nur über das Eltern-Dashboard erreichbar ist. Viele Eltern suchen die Option zum Wechseln des Designs direkt im Kinderprofil und finden dort keinen Zugriff darauf. Das Design gilt für das gesamte Tablet und lässt sich nicht je Kinderprofil einzeln festlegen.
Gekaufte Inhalte von Amazon hinzufügen oder entfernen
Taucht ein gekauftes E-Book, eine App oder ein Hörbuch nicht in der Kinderbibliothek auf dem Tablet auf, liegt das meist an der fehlenden Freigabe für das jeweilige Kinderprofil. Bereits sichtbare Käufe lassen sich über dieselbe Funktion auch wieder aus der Bibliothek entfernen, ohne den Kauf selbst zu löschen.
Inhalte freigeben oder sperren
Ein Kinderprofil bei Amazon Kids zeigt nur Apps, Videos und Bücher, die du dafür freigeschaltet hast – alles andere bleibt unsichtbar, selbst wenn es bereits gekauft oder installiert wurde. Über den Elternbereich entscheidest du einzeln, welche Inhalte ein Profil sehen darf und welche gesperrt bleiben. So lässt sich das Angebot pro Kind anpassen, ohne gleich das ganze Profil einzuschränken.
Inhalte freigeben oder sperren
Wenn ein Kinderprofil auf dem Tablet plötzlich Bücher, Apps oder Videos anzeigt, die nicht altersgerecht sind, liegt das meist an fehlenden Freigaben in der Inhaltsverwaltung von Amazon Kids+. Ohne gezielte Sperrung bleibt ein Titel für alle Profile sichtbar, selbst wenn er nur für ein Elternkonto gedacht war. Über die Funktion „Inhalt freigeben/sperren“ lässt sich jeder einzelne Titel gezielt steuern.
Kamera aktivieren und einstellen
Die Tablet-Kamera gehört zu den Funktionen, die in Amazon Kids nicht automatisch reguliert sind, sondern über das jeweilige Kinderprofil freigegeben werden. Ohne Anpassung können Kinder jederzeit eigene Fotos und Videos aufnehmen, was Speicher füllt und die Galerie unübersichtlich macht. Wie sich die Kamerafreigabe pro Profil steuern lässt und was mit den Aufnahmen passiert, erklärt dieser Bereich.
Kamera zulassen oder sperren
Wenn im Kindermodus des Fire-Tablets die Kamera-App fehlt oder dein Kind plötzlich keine Fotos mehr aufnehmen kann, liegt das meist an der Einstellung „Kamera und Fotogalerie aktivieren“ im Amazon-Kids-Profil. Diese Option steuert getrennt vom Hauptprofil, ob Kamera und Fotogalerie im Kindermodus überhaupt angezeigt werden. Je nach Alterseinstufung des Profils kann die Funktion auch automatisch gesperrt sein.
Kaufanforderungen für In-App-Käufe ein-/ausschalten
Wenn im Kind-Profil plötzlich In-App-Käufe ohne Rückfrage durchgeführt werden, liegt das meist an einer deaktivierten Kaufanforderung im Amazon Kids Dashboard. Ist die Funktion aktiv, muss jeder Kauf – auch kostenlose Zusatzinhalte in manchen Apps – erst von dir bestätigt werden. Die Einstellung „Kaufanforderungen für In-App-Käufe“ entscheidet direkt darüber, wie viel Kontrolle du über Ausgaben im Kind-Profil hast.
Kinder-Passwort für Sperrbildschirm einrichten
Wenn auf dem Tablet nur ein einziger Code für Sperrbildschirm und Kindersicherung genutzt wird, können Kinder das Gerät entsperren, ohne dass Eltern es merken. Ohne ein separates „Kinder-Passwort für Bildschirmsperre“ lässt sich nicht unterscheiden, wer das Tablet gerade nutzt. Das erschwert es, Bildschirmzeiten oder Geräteeinstellungen zuverlässig zu schützen.
Kinderprofil einrichten und einstellen
Ein einziges Amazon-Kids-Profil reicht selten, wenn mehrere Kinder mit unterschiedlichem Alter das Tablet nutzen. Ohne eigenes Profil laufen alle Inhalte, Zeitlimits und Freigaben über ein gemeinsames Konto, was Altersfreigaben und Nutzungsstatistiken durcheinanderbringt. Amazon Kids erlaubt bis zu vier individuelle Kinderprofile mit eigenen Einstellungen für Inhalte und Browserzugriff.
Lernziele bei täglichen Zeitlimits festlegen
Wenn ein Kind das Tablet ausschließlich für Spiele oder Videos nutzt und Lern-Apps ignoriert, lässt sich das über die tägliche Zeitverwaltung kaum steuern. Amazon Kids bietet dafür die Funktion „Lernziele“ innerhalb der täglichen Zeitlimits, die Unterhaltungs-Apps erst nach einer festgelegten Lernzeit freigibt. Ohne diese Einstellung bleibt der Zugriff auf Spiele-Apps unabhängig davon, ob Bildungsinhalte genutzt wurden.
Lernziele festlegen oder ändern
Amazon Kids unterscheidet bei jedem Inhalt zwischen Lernstoff und Unterhaltung – wie viel von beidem ein Kind täglich nutzen darf, steuerst du über die Lernziele. Erst wenn diese Funktion mit passenden Zeitvorgaben aktiv ist, wirkt sich die Kategorisierung tatsächlich auf die Tabletnutzung aus. Für Amazon-Kids-Tablets lässt sich dabei genau festlegen, wie streng die Trennung zwischen Woche und Wochenende ausfällt.
Maximale Lautstärke anpassen
Wenn das Kindertablet selbst bei niedrig eingestelltem Regler noch unangenehm laut wiedergibt, fehlt meist eine feste Obergrenze für die Maximallautstärke. Der normale Lautstärkeregler zeigt nur einen relativen Wert an, während die eigentliche Grenze in den weiteren Systemeinstellungen liegt. Ohne diese Anpassung kann der obere Bereich der Skala für Kinderohren deutlich zu hoch ausfallen.
Maximale Lautstärke einschalten oder ausschalten
Wenn ein Kind über Kopfhörer oder die eingebauten Lautsprecher deutlich zu laut Musik oder Videos hört, lässt sich das auf dem Amazon-Kids-Tablet direkt begrenzen. Die Funktion „Max. Lautstärke einstellen“ kappt die obere Lautstärkegrenze systemweit, unabhängig davon, wie laut einzelne Apps eingestellt sind. Bei älteren Kindern oder wechselnden Nutzern stellt sich oft die Frage, wie sich diese Begrenzung wieder aufheben lässt.
Modus für Webbrowser ändern
Wenn dein Kind im Fire-Tablet-Browser plötzlich Seiten aufrufen kann, die eigentlich gesperrt sein sollten, liegt das oft am eingestellten Browser-Modus im Amazon-Kids-Dashboard. Der Modus bestimmt, wie frei sich dein Kind im Web bewegen darf, unabhängig von einzelnen Website-Sperren. Bleibt der falsche Modus aktiv, wirken andere Einschränkungen kaum.