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In-Display-Fingerabdrucksensor: Definition & Erklärung

Auf den Punkt gebracht

Ein In-Display-Fingerabdrucksensor ist ein biometrischer Sensor, der direkt unter dem Display verbaut ist. Er erkennt den Fingerabdruck optisch oder per Ultraschall, ohne dass ein separater Sensor am Gehäuse nötig ist.

Wie funktioniert In-Display-Fingerabdrucksensor?

In-Display-Fingerabdrucksensoren nutzen meist eine von zwei Technologien: optische Sensoren fotografieren den Finger durch das Display hindurch mithilfe einer Mini-Kamera und Lichtquelle, während Ultraschallsensoren Schallwellen aussenden, um ein 3D-Abbild der Fingerkuppe samt Rillenstruktur zu erstellen. Optische Varianten sind günstiger und schneller, aber etwas anfälliger für Täuschungen mit Fotos oder Silikonabdrücken. Ultraschallsensoren, wie sie etwa Samsung in Qualcomm-Chips verbaut, gelten als sicherer, da sie auch durch Feuchtigkeit oder leichte Verschmutzung hindurch funktionieren und eine echte Tiefenstruktur erfassen.

Damit der Sensor funktioniert, muss das Display an der jeweiligen Stelle transparent oder teildurchlässig sein – bei AMOLED-Panels ist das technisch einfacher umzusetzen als bei LCDs, weshalb diese Technologie fast ausschließlich in Kombination mit AMOLED-Bildschirmen zu finden ist. Die Erkennungszone ist meist visuell markiert und reagiert auf leichten Druck. Im Vergleich zu Gesichtserkennung bietet die Methode eine zuverlässige Alternative bei schlechten Lichtverhältnissen oder wenn eine Maske getragen wird, punktet aber bei Geschwindigkeit oft etwas schwächer als klassische Kapazitivsensoren am Gehäuse.

Vorteile von In-Display-Fingerabdrucksensor

  • Platzsparend, kein separater Sensor nötig
  • Modernes, nahtloses Design ohne Notch für Sensor
  • Funktioniert bei Masken besser als Gesichtserkennung
  • Ultraschallvarianten sind sehr sicher und feuchtigkeitsresistent
  • Große, gut erreichbare Erkennungsfläche

Nachteile von In-Display-Fingerabdrucksensor

  • Oft langsamer als kapazitive Sensoren
  • Optische Varianten leichter zu täuschen
  • Funktioniert schlechter mit nassen Fingern (optisch)
  • Höhere Herstellungskosten
  • Nur mit AMOLED-Displays praktikabel

Häufige Fragen

Beide Methoden gelten als sicher, unterscheiden sich aber technisch. Ultraschall-Fingerabdrucksensoren erfassen eine echte 3D-Struktur und sind schwerer zu täuschen als optische Varianten, während 3D-Gesichtserkennung wie Face ID durch Tiefensensoren ebenfalls hohe Sicherheit bietet. Die Wahl hängt oft von der jeweiligen Implementierung des Herstellers ab.

Anleitungen mit In-Display-Fingerabdrucksensor

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