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NFC: Definition & Erklärung

Auf den Punkt gebracht

NFC (Near Field Communication) ist eine Funktechnik für den drahtlosen Datenaustausch über wenige Zentimeter. Sie ermöglicht kontaktloses Bezahlen, Kopplung von Geräten und das Auslesen von Tags.

Wie funktioniert NFC?

NFC basiert auf RFID-Technik und arbeitet im 13,56-MHz-Frequenzband. Zwei NFC-fähige Geräte oder ein Gerät und ein passiver Tag müssen sich dabei auf wenige Zentimeter annähern, damit ein Datenaustausch stattfindet. Das Smartphone erzeugt dabei meist ein Magnetfeld, das den passiven Chip mit Energie versorgt – eine eigene Stromquelle im Tag ist nicht nötig. NFC unterstützt drei Betriebsmodi: Card-Emulation (das Smartphone simuliert eine Kreditkarte, z. B. bei Google Pay oder Apple Pay), Peer-to-Peer (Datenaustausch zwischen zwei aktiven Geräten) und Reader/Writer-Modus (Auslesen von Tags an Postern, Verpackungen oder Smart-Home-Etiketten). Die geringe Reichweite ist dabei kein Nachteil, sondern Sicherheitsmerkmal: Sie erschwert unbefugtes Abgreifen von Daten aus der Ferne. In modernen Smartphones ist NFC Standard und wird für Bezahlvorgänge, Ticketing im ÖPNV, das Koppeln von Bluetooth-Kopfhörern oder das Übertragen von Kontakten genutzt. Die Datenübertragungsrate ist mit maximal 424 kbit/s gering, was für die typischen Anwendungsfälle jedoch ausreicht.

Vorteile von NFC

  • Schnelle, einfache Kopplung
  • Kein Internet nötig
  • Sichere kurze Reichweite
  • Kein Akku im Tag erforderlich
  • Weit verbreitet in Smartphones

Nachteile von NFC

  • Sehr geringe Reichweite
  • Niedrige Datenrate
  • Nicht alle Geräte unterstützen alle Modi
  • Metallgehäuse können stören

Häufige Fragen

Am häufigsten kommt NFC beim kontaktlosen Bezahlen mit Google Pay oder Apple Pay zum Einsatz. Weitere gängige Anwendungen sind Ticketing im öffentlichen Verkehr und das schnelle Koppeln von Bluetooth-Geräten.

Anleitungen mit NFC

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