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Huawei: Alben in der Galerie erstellen und verwalten

Die Galerie auf dem Huawei-Handy sortiert Fotos und Videos nicht automatisch nach Themen oder Ereignissen, sondern nur nach Aufnahmedatum und Herkunft. Mit eigenen Alben lässt sich diese Ordnung durchbrechen und gezielt an Anlässe, Personen oder Projekte anpassen. Wichtig dabei sind eine durchdachte Benennung und das Wissen, welche Zeichen und Regeln beim Umbenennen gelten.

5 AnleitungenFoto, Video & Medien

Die Galerie auf Huawei-Geräten unterscheidet zwischen einer chronologischen Gesamtansicht aller Aufnahmen und einem separaten Bereich für Alben. Während die Hauptansicht einfach alle Fotos und Videos nach Datum auflistet, ermöglichen Alben eine inhaltliche Gruppierung unabhängig vom Aufnahmezeitpunkt.

Automatische und selbst angelegte Alben

Ein Teil der Alben entsteht automatisch. Aufnahmen der Hauptkamera landen im Album Kamera, Bildschirmaufnahmen im Album Screenshots, aufgenommene Clips im Album Videos. Diese Zuordnung erfolgt allein anhand der Quelle einer Datei und lässt sich nicht manuell umgehen.

Darüber hinaus können Nutzer eigene Alben anlegen und darin Fotos oder Videos nach eigenen Kriterien zusammenfassen. Sinnvoll ist das etwa für einen bestimmten Zeitraum, ein Projekt oder wiederkehrende Ereignisse wie einen Ausflug oder eine Familienfeier. Beim Erstellen eines Albums lässt sich sofort festlegen, welche vorhandenen Medien hineinverschoben oder hineinkopiert werden – ein nachträgliches Einsortieren ist damit oft überflüssig.

Warum eigene Alben den Überblick verbessern

Ohne eigene Struktur wächst die Hauptansicht der Galerie mit jeder Aufnahme weiter an, unabhängig davon, ob es sich um ein wichtiges Erinnerungsfoto oder einen belanglosen Schnappschuss handelt. Alben trennen relevante Inhalte thematisch von der Masse und machen sie gezielt auffindbar, auch wenn zwischenzeitlich hunderte weitere Fotos entstanden sind.

Das ist besonders hilfreich, wenn Aufnahmen später weitergegeben, gesichert oder gemeinsam betrachtet werden sollen. Ein klar benanntes Album lässt sich schneller identifizieren als eine Suche über Datum oder Ort.

Albumnamen ändern und Grenzen dabei

Ein einmal vergebener Albumname ist keine feste Größe. Passt die Bezeichnung nicht mehr zum Inhalt, weil sich der Anlass geändert hat oder das Album im Nachhinein erweitert wurde, lässt sich der Name jederzeit im Bereich Alben anpassen.

Dabei gilt eine feste Regel: Die Galerie akzeptiert keine Sonderzeichen in Albumnamen. Enthält der eingegebene Name ein nicht erlaubtes Zeichen, wird die Änderung so lange verweigert, bis nur zulässige Zeichen verwendet werden. Zusätzlich ist die Länge eines Albumnamens begrenzt, sodass sehr lange oder verschachtelte Bezeichnungen nicht möglich sind.

Praktische Hinweise für eine stabile Struktur

  • Kurze, eindeutige Namen erleichtern das Wiederfinden auch nach längerer Zeit.
  • Jahreszahlen oder feste Begriffe in Albumnamen verhindern Verwechslungen bei wiederkehrenden Anlässen.
  • Automatisch erstellte Alben wie Kamera oder Screenshots sollten nicht umbenannt werden, da sie sich weiterhin automatisch füllen.

Wer beim Anlegen eines Albums auf eine klare Namensgebung achtet, spart sich späteres Umsortieren und behält auch bei einer stetig wachsenden Mediensammlung den Überblick.

Häufige Fragen

Ein Albumname darf maximal 50 Zeichen umfassen. Sonderzeichen sind dabei nicht erlaubt, sodass sich nur Buchstaben, Ziffern und wenige zulässige Trennzeichen verwenden lassen.