Zum Inhalt springen
TechBone
Huawei

Huawei: Vom Smartphone aus drucken

Kein Kabel, kein PC, trotzdem ein Ausdruck auf Papier: Huawei-Smartphones besitzen einen eigenen Druckdienst, der PDFs, Fotos und Dokumente direkt an einen kompatiblen Drucker schickt. Wie zuverlässig das klappt, hängt vom Drucker ab – konkret davon, welche Verbindungsart er anbietet und ob EMUI den passenden Treiber mitliefert.

5 AnleitungenSystem & Einstellungen

Drucken vom Smartphone bedeutet, dass ein Dokument, ein Foto oder eine heruntergeladene PDF-Datei ohne den Umweg über einen Computer auf Papier landet. Huawei-Geräte bringen dafür einen Druckdienst mit, der fest in EMUI integriert ist und für viele verbreitete Druckermodelle bereits die nötigen Treiber enthält. Der Nutzer muss also in der Regel nichts zusätzlich installieren, bevor er den ersten Druckauftrag startet.

Was der Druckdienst im Hintergrund erledigt

Sobald eine App eine Druckfunktion anbietet, übernimmt der Druckdienst die Kommunikation mit dem Drucker. Er sucht nach verfügbaren Geräten, wandelt die Datei in ein druckfähiges Format um und übergibt den Auftrag. Für den Nutzer bleibt davon nur der letzte Schritt sichtbar: aus einer Liste den gewünschten Drucker auswählen und den Auftrag bestätigen.

Welche Verbindung genutzt wird, bestimmt der Drucker

Nicht das Smartphone, sondern der Drucker legt fest, wie die Verbindung zustande kommt. Unterstützt er WLAN, reicht es, wenn Handy und Drucker im selben Netzwerk angemeldet sind – ein Router in der Nähe wird dann zur Brücke zwischen beiden Geräten. Bietet der Drucker stattdessen Wi-Fi Direct, Bluetooth oder NFC an, verbindet sich das Smartphone direkt mit ihm, ganz ohne Router oder gemeinsames Netzwerk. Der Druckvorgang selbst läuft in beiden Fällen identisch ab.

Typische Stolpersteine

Fehlt ein Drucker in der Geräteliste, liegt das meist an einem fehlenden Treiber im vorinstallierten Dienst. Viele Hersteller stellen dafür eigene Apps im App-Store bereit, die zusätzliche Treiber und oft auch erweiterte Optionen wie spezielle Papierformate, Duplexdruck oder Farbprofile mitbringen, die der Standarddienst nicht abdeckt.

Wird ein Drucker trotz installierter App weiterhin nicht angezeigt, lohnt sich ein Blick auf zwei Punkte: Sind beide Geräte tatsächlich im gleichen Netzwerk aktiv, und ist die gewünschte Verbindungsart – etwa Wi-Fi Direct oder Bluetooth – am Drucker überhaupt eingeschaltet? Viele Verbindungsprobleme lassen sich so ohne zusätzliche Software lösen.

Wann sich der mobile Druck lohnt

Für spontane Ausdrucke, etwa Bordkarten, Rechnungen oder Fotos, spart der direkte Druck vom Smartphone Zeit, weil kein Zwischenschritt über einen Rechner nötig ist. Bei regelmäßigem Drucken größerer Dateimengen oder speziellen Layoutanforderungen bleibt ein PC mit vollwertiger Drucksoftware oft die praktischere Wahl.

Häufige Fragen

Gedruckt werden können unter anderem PDF-Dateien, Fotos, Textdokumente und viele Dateiformate, die sich auf dem Handy öffnen lassen. Entscheidend ist, dass die jeweilige App eine Druckfunktion anbietet.