WLAN: Mittels QR-Code verbinden
Ein WLAN-Passwort mit Sonderzeichen und Zahlen manuell auf einem neuen Smartphone einzugeben, kostet Zeit und führt oft zu Tippfehlern. Realme-Geräte bieten dafür die Funktion „QR-Code-Scanner“, die eine Verbindung ohne Tastatureingabe ermöglicht. Wer bereits mit einem Netzwerk verbunden ist, kann Gästen oder anderen Geräten den Zugang über einen gescannten Code freigeben.
Ausgeblendete Apps per Zugangscode anzeigen
Fehlt eine App plötzlich auf dem Startbildschirm und auch in der App-Übersicht, wurde sie in den meisten Fällen nicht deinstalliert, sondern über die Funktion „Apps ausblenden“ versteckt. Realme UI verlangt für den Zugriff auf diese Apps einen Zugangscode, der nicht in den normalen Einstellungen, sondern über die Telefon-App eingegeben wird. Ohne den passenden Code bleiben die Anwendungen unsichtbar und lassen sich nicht öffnen.
Notfallkontakte für Anrufe und Nachrichten hinzufügen
Wer im Ernstfall schnell Hilfe braucht, kann sich nicht allein auf den Notruf verlassen. Ohne hinterlegte Notfallkontakte wissen Ersthelfer nicht, wen sie zusätzlich informieren sollen. Die Funktion „Notfallkontakte“ bleibt bei vielen Realme-Geräten leer, weil sie beim ersten Einrichten übersprungen wurde.
Album in Sonstiges gruppieren
Wenn die Albumübersicht in der Galerie-App mit der Zeit unübersichtlich wird, liegt das oft an vielen Ordnern, die selten geöffnet werden. Die Kategorie „Sonstiges“ nimmt solche Alben auf und hält die Hauptansicht übersichtlich, doch die passende Verschiebe-Option findet sich nicht im normalen Antippen-Menü. Wer nur kurz auf ein Album tippt, sieht die nötige Funktion gar nicht.
TalkBack: Stimmlage bei gelöschten Buchstaben ändern
Wenn TalkBack beim Löschen von Buchstaben die Stimmlage anhebt oder absenkt, kann das beim schnellen Korrigieren von Texten irritieren. Verantwortlich ist die Funktion „Änderungen der Stimmlage“ innerhalb der Ausführlichkeitseinstellungen von TalkBack. Je nach Vorliebe lässt sich dieses akustische Feedback gezielt an- oder abschalten.
Tastatur: Für alle verbessern
Taucht bei Gboard die Option „Für alle verbessern“ auf, ist oft unklar, welche Tippdaten dabei an Google übermittelt werden. Die Funktion sammelt anonymisierte Nutzungsdaten, um Autokorrektur und Wortvorschläge für alle Nutzer zu verbessern. Wer das nicht möchte, kann die Datenfreigabe in den Tastatureinstellungen gezielt abschalten.
Hotspot: Automatisch ausschalten
Bleibt der persönliche Hotspot bei Realme-Smartphones dauerhaft aktiv, auch wenn kein Gerät verbunden ist, sinkt der Akkustand merklich schneller und mobile Daten werden unnötig verbraucht. Verantwortlich dafür ist die Option „Hotspot automatisch ausschalten“ im Bereich des Persönlichen Hotspots. Ist sie deaktiviert, läuft die Freigabe im Hintergrund weiter, selbst ohne aktive Verbindung.
Startbildschirm: Apps aus Ordner entfernen
Wächst ein Ordner auf dem Startbildschirm ständig weiter, weil sich dort immer mehr Apps sammeln, wird die Übersicht schnell unübersichtlich. Bei Realme-Smartphones mit Realme UI lässt sich jede App gezielt aus einem Ordner lösen, ohne sie zu deinstallieren. Der passende Befehl versteckt sich im Kontextmenü der einzelnen App und wird beim Antippen des Ordners leicht übersehen.
TalkBack: Fensternamen vorlesen
Wechselst du mit TalkBack zwischen Apps oder Bildschirmen, bleibt es oft stumm – ohne Ansage, wo du dich gerade befindest. Verantwortlich dafür ist die Option „Fensternamen vorlesen“ in den Ausführlichkeits-Einstellungen von TalkBack, die standardmäßig deaktiviert sein kann. Ohne diese Ansage fehlt dir eine wichtige Orientierungshilfe beim Navigieren per Sprachausgabe.
Bildschirm automatisch drehen aktivieren
Wenn sich der Bildschirm beim Drehen des Smartphones nicht mitdreht, obwohl ein Video oder eine Webseite im Querformat angezeigt werden soll, ist meist die Funktion „Bildschirm automatisch drehen“ deaktiviert. Realme UI blendet die passende Schnelleinstellung dafür nicht immer sichtbar im Kontrollzentrum ein. Betroffen sind vor allem Nutzer, die zwischen Hoch- und Querformat wechseln wollen, ohne jedes Mal manuell nachzuhelfen.
Region ändern
Wenn im Play Store plötzlich andere Apps, Preise in fremder Währung oder ein anderes App-Angebot erscheinen, liegt das meist an einer falsch eingestellten Systemregion. Auch Datumsformate, Wochenstart oder lokale Wetter- und Nachrichtendienste orientieren sich an dieser Einstellung. Nach einem Reset, einem Länderwechsel oder dem Kauf eines Import-Geräts bleibt oft eine falsche Region aktiv.
Auf Werkseinstellungen zurücksetzen
Wenn das Smartphone spürbar langsamer reagiert, Apps ohne Grund abstürzen oder du das Gerät verkaufen möchtest, hilft oft nur ein vollständiger Reset. Die Funktion „Alle Daten löschen“ setzt Realme UI auf den Auslieferungszustand zurück und entfernt sämtliche Nutzerdaten, Konten und installierte Apps. Ohne vorheriges Backup gehen Fotos, Nachrichten und persönliche Einstellungen dabei unwiderruflich verloren.
SIM-Karte umbenennen
Bei zwei aktiven SIM-Karten zeigt Realme UI oft nur „SIM 1“ und „SIM 2“ an, was die Zuordnung bei Anrufen oder Nachrichten erschwert. Wer geschäftliche und private Nummern trennt, verwechselt die Karten dadurch schnell in der Telefon-App. Ein eigener Anzeigename schafft hier Klarheit.
SIM-PIN-Abfrage aktivieren oder deaktivieren
Fragt das Smartphone nach jedem Neustart automatisch nach der SIM-PIN, liegt das an der aktivierten „SIM-Kartensperre“ im System. Manche Nutzer wollen diese Abfrage abschalten, um schneller ins Menü zu kommen, andere wollen sie gerade erst aktivieren, um die SIM-Karte bei Diebstahl zu schützen. Beide Wege führen über dieselbe Systemfunktion, die je nach SIM-Slot einzeln eingestellt wird.
Gesichtserkennung: Beim Scannen Bildschirm aufhellen
Wenn die Gesichtserkennung von Realme in dunklen Räumen nicht zuverlässig funktioniert oder das Display beim Scannen kaum sichtbar ist, liegt das meist an der deaktivierten Option „Bildschirm aufhellen“. Diese Funktion hellt das Display während des Scanvorgangs kurz auf, damit die Frontkamera dein Gesicht besser erfasst und du die Anzeige ablesen kannst. Bleibt sie ausgeschaltet, dauert die Entsperrung bei wenig Licht länger oder schlägt öfter fehl.
Apps: Daten löschen
Wenn eine App ständig abstürzt, sich nicht mehr richtig anmeldet oder falsche Inhalte anzeigt, hilft oft nur ein Rückschnitt auf den ursprünglichen Zustand. Die Funktion „App-Daten löschen“ entfernt gespeicherte Logins, Caches und Einstellungen einer einzelnen App, ohne dass du sie neu installieren musst. Das ist besonders hilfreich, wenn ein Update Probleme verursacht hat oder eine App sich in einer Fehlerschleife festsetzt.
Google Spracheingabe in der Tastatur aktivieren oder deaktivieren
Wenn beim Tippen ständig ein Mikrofon-Symbol auftaucht oder Diktierfunktionen ungewollt starten, steckt meist die „Google Spracheingabe“ hinter der Tastatur. Manche Nutzer wollen die Funktion dagegen gezielt einschalten, finden sie aber nicht in den Tastatureinstellungen. Beides lässt sich über die Verwaltung der Eingabemethoden steuern.
SIM-Karte ein- oder ausschalten
Wenn eine SIM-Karte im Dual-SIM-Betrieb ständig nach Netzen sucht, doppelte Benachrichtigungen auslöst oder unnötig Akku verbraucht, hilft oft nicht das Entfernen der Karte, sondern das gezielte Deaktivieren im System. Realme UI zeigt beide SIM-Slots getrennt an, sodass sich jede Karte einzeln steuern lässt. Praktisch ist das etwa bei einer zweiten SIM auf Reisen oder bei einem vorübergehend nicht genutzten Vertrag.
Google-Backup: Sicherungskonto wählen
Sind auf dem Smartphone mehrere Google-Konten hinterlegt, landet die Sicherung von Anrufprotokollen und Nachrichten oft im falschen Konto. Nach einem Gerätewechsel fehlen dann genau diese Daten, weil die Wiederherstellung ein anderes Konto abfragt. Verantwortlich dafür ist die Auswahl des Sicherungskontos in den Systemeinstellungen von Realme UI.
Tastaturvorschläge und eigenes Wörterbuch verwalten
Ständig wiederkehrende Formulierungen wie Grußformeln, Adressen oder Standardantworten müssen nicht jedes Mal neu eingetippt werden. Realme-Smartphones speichern solche Textbausteine in einem eigenen Tastaturwörterbuch und rufen sie über ein frei wählbares Kürzel ab. Wie gut die Vorschläge beim Schreiben funktionieren, hängt direkt davon ab, wie sauber dieses Wörterbuch gepflegt ist.
Schnelleinstellungen anpassen und neu anordnen
Auf dem Realme-Smartphone liegen im Panel für Schnelleinstellungen oft nicht die Kacheln griffbereit, die du am häufigsten brauchst, etwa für Taschenlampe oder Bildschirmaufnahme. Die Reihenfolge lässt sich über einen Bearbeitungsmodus ändern, viele Nutzer finden diese Option aber nicht auf Anhieb. Ohne Anpassung bleibt der Schnellzugriff auf die vom System vorgegebene Standardauswahl beschränkt.
Ton: Für Screenshot aktivieren oder deaktivieren
Wer in ruhigen Umgebungen einen Screenshot macht, wird oft vom lauten Auslöse-Ton überrascht, weil die Funktion „Screenshot-Ton" bei Realme UI standardmäßig aktiviert ist. Umgekehrt fehlt vielen Nutzern genau dieses akustische Feedback, wenn sie es gezielt einschalten möchten. Die Einstellung liegt getrennt von der allgemeinen Lautstärke und wird deshalb leicht übersehen.
Startbildschirm: Apps entfernen
Wenn der Startbildschirm mit App-Icons überfüllt wirkt, liegt das meist daran, dass jede installierte App automatisch eine Verknüpfung dort anlegt. Ein längeres Tippen auf ein Icon zeigt bei Realme UI mehrere Optionen, darunter „Entfernen“ und „Deinstallieren“, die leicht verwechselt werden. Wer nur aufräumen will, ohne die App selbst zu verlieren, sollte wissen, welche Option was genau bewirkt.
Tastatur: Für mich personalisieren
Schlägt die Tastatur beim Schreiben immer nur generische Wörter vor, liegt das meist an der deaktivierten Funktion „Für mich personalisieren“ in den Datenschutzeinstellungen von Gboard. Ohne diese Option lernt die Tastatur deine Schreibgewohnheiten, Kontakte und häufig genutzten Begriffe nicht mit ein. Die Vorschläge bleiben dadurch ungenau und passen sich kaum an deinen Sprachstil an.
