Beim Galaxy S26 Ultra sitzt der SIM-Kartenschlitten seitlich im Gehäuse. Er öffnet sich ausschließlich mit dem mitgelieferten Eject-Pin oder einer dünnen Nadel, die du in die kleine Öffnung neben dem Tray steckst.
Für eine korrekte Erkennung kommt es auf die Ausrichtung der Nano-SIM an. Die goldenen Kontakte zeigen nach unten, und die abgeschrägte Ecke der Karte lässt sich nur in einer Position in die Aussparung des Trays einsetzen. Liegt die SIM verkehrt herum oder rastet der Schlitten nicht vollständig ein, meldet `One UI` weiterhin „Keine SIM-Karte“ oder „Kein Netz“.
Sobald der Tray wieder vollständig eingeschoben ist, startet das Gerät kurz neu, damit das Modem die Karte einliest. Bleibt die Netzanzeige trotzdem leer, prüfst du den Status unter `Einstellungen ➔ Verbindungen ➔ SIM-Kartenmanager`. Wird die Karte dort mit Anbietername angezeigt, hat das System sie korrekt erfasst.
Auch verschmutzte Kontaktflächen oder ein leicht verbogener Tray-Rand können die Erkennung stören. Ein trockenes, weiches Tuch zum Abwischen der Kontakte behebt das Problem meist zuverlässiger als ein Werksreset, der bei diesem Fehlerbild keine Wirkung zeigt.