"Mein Gerät finden" einschalten oder ausschalten
Ist ein Xiaomi-Smartphone weg, hilft nur die Ortung über das Google-Konto – vorausgesetzt, die Funktion „Mein Gerät finden“ war vorher aktiv. Viele merken erst nach dem Verlust, dass die Option deaktiviert ist und eine Standortsuche ins Leere läuft. Wer vorsorgen will, prüft den Status der Einstellung, bevor das Gerät verlegt oder gestohlen wird.
Rufnummer unterdrücken oder anzeigen
Wenn beim Angerufenen statt der eigenen Nummer „Unbekannt“ erscheinen soll, reicht ein einzelner Anruf allein nicht aus. Xiaomi-Smartphones übermitteln die Rufnummer standardmäßig bei jedem Gespräch, unabhängig vom Kontakt. Die zuständige Einstellung liegt in den Anrufkonten der Telefon-App und lässt sich pro SIM-Karte getrennt festlegen.
Bildschirm automatisch drehen
Bleibt das Display beim Drehen des Xiaomi-Handys stur im Hochformat, liegt das meist an der deaktivierten automatischen Bildschirm-Rotation. Ob die Drehung überhaupt funktioniert, hängt zusätzlich davon ab, ob die geöffnete App das Querformat unterstützt. Ist die Funktion abgeschaltet, bleibt der Bildschirm auch bei kompatiblen Apps starr in einer Ausrichtung.
Xiaomi: MIUI-Optimierung aktivieren oder deaktivieren
Läuft eine App auf dem Xiaomi-Smartphone spürbar langsamer als erwartet oder lässt sich eine Anwendung aus einer unbekannten Quelle nicht richtig einrichten, steckt dahinter oft die Systemfunktion „MIUI-Optimierung“. Der zugehörige Schalter versteckt sich tief in den Entwickleroptionen und ist vielen Nutzern unbekannt. Je nach Zustand beeinflusst er, wie HyperOS Apps im Hintergrund verwaltet und welche Berechtigungen beim Installieren automatisch vergeben werden.
Automatisches Ein- und Ausschalten planen
Wer nachts nicht durch Anrufe oder Benachrichtigungen gestört werden will, muss das Xiaomi-Smartphone nicht jeden Abend händisch ausschalten. Die Funktion „Ein-/Ausschalten planen“ erledigt das automatisch zu festen Uhrzeiten. Start- und Endzeitpunkt lassen sich dabei unabhängig voneinander festlegen.
WLAN-Anrufe einschalten oder ausschalten
Bei schwachem Mobilfunkempfang bricht die Sprachqualität ein oder Anrufe kommen erst gar nicht zustande, obwohl das WLAN-Netz stabil läuft. Über die Funktion „WLAN-Anrufe“ leitet dein Xiaomi-Smartphone Telefonate dann über die Internetverbindung statt über das Mobilfunknetz. Die Option muss pro SIM-Karte einzeln aktiviert sein und funktioniert nur, wenn dein Mobilfunkanbieter WLAN Calling freigeschaltet hat.
Hintergrund vom Startbildschirm ändern
Wer den Startbildschirm des Xiaomi-Smartphones mit einem eigenen Foto statt einem vorinstallierten Hintergrundbild personalisieren will, findet die passende Option meist nicht auf Anhieb. Die Funktion „Hintergrund festlegen“ liegt nicht in den Einstellungen, sondern versteckt sich in der Galerie-App. Ohne den richtigen Weg bleibt das Foto nur ein normales Bild in der Galerie und wird nie als Hintergrund übernommen.
Wi-Fi Direct verbinden
Wer auf einem Xiaomi-Gerät nach „WLAN Direkt“ sucht, findet die Funktion in den normalen WLAN-Einstellungen oft nicht. HyperOS versteckt die direkte Geräte-zu-Geräte-Verbindung in einem separaten Menübereich, der standardmäßig nicht sichtbar ist. Ohne den richtigen Pfad bleibt die Suche nach anderen Geräten erfolglos.
Hintergrund-Karussell löschen
Wechselt der Sperrbildschirm-Hintergrund eigenständig zwischen fremden Motiven, steckt meist die Funktion „Hintergrundbild-Karussell“ von HyperOS dahinter. Eigene Fotos lassen sich dann nicht dauerhaft als Hintergrund festlegen, weil die App sie immer wieder überschreibt. Ein einfaches Deaktivieren in den Anzeigeeinstellungen genügt dabei oft nicht.
Bildschirmspiegelung per Screen-Mirroring einrichten
Wer Fotos, Videos oder die Startbildschirm-Oberfläche des Xiaomi-Smartphones auf einem großen Fernseher oder Monitor zeigen will, braucht dafür kein Kabel und keine zusätzliche App. Die integrierte Screencast-Funktion von HyperOS überträgt den kompletten Bildschirminhalt drahtlos, sobald beide Geräte im selben WLAN-Netzwerk angemeldet sind. Ohne aktivierte Freigabe auf dem Empfangsgerät bleibt die Geräteliste beim Verbindungsversuch jedoch leer.
PIN-Abfrage deaktivieren
Jedes Mal nach dem Neustart des Xiaomi-Handys erscheint die Aufforderung zur PIN-Eingabe, bevor die SIM-Karte nutzbar wird. Diese Abfrage stammt von der SIM-Sperre, die unabhängig von der Bildschirmsperre des Geräts arbeitet. Wer die Karte ausschließlich selbst nutzt, kann diesen zusätzlichen Schritt über die Sicherheitseinstellungen abschalten.
Schlafenszeitmodus verwenden
Wenn nachts Benachrichtigungstöne, Anrufe oder ein farbig leuchtendes Display den Schlaf stören, hilft der Schlafenszeitmodus auf Xiaomi-Smartphones. Er schaltet das Gerät zu einer festen Uhrzeit stumm und stellt den Bildschirm auf Graustufen um. Ohne Einrichtung bleiben Benachrichtigungen weiterhin farbig sichtbar und hörbar.
Taschenmodus einschalten oder ausschalten
Klingelt das Xiaomi-Smartphone in der Hosentasche plötzlich einen Kontakt an oder öffnet von selbst Apps, liegt das an ungewollten Berührungen des Touchscreens. Der „Taschenmodus“ soll genau das verhindern, ist aber nicht immer aktiv oder wird versehentlich ausgeschaltet. Wo sich die Einstellung befindet und wann sie sinnvoll ist, hängt von wenigen Details ab.
Wi-Fi Direct deaktivieren
Bleibt eine Wi-Fi Direct-Verbindung zwischen zwei Xiaomi-Geräten aktiv, obwohl die Datenübertragung längst abgeschlossen ist, läuft die Funktion oft unbemerkt im Hintergrund weiter. Das kostet Akku und blockiert teilweise die reguläre WLAN-Verbindung zum Router. Die Option „WLAN Direkt“ lässt sich nicht über die normalen Netzwerkeinstellungen abschalten, sondern nur über einen versteckten Menüpunkt.
Taschenlampe ein- und ausschalten
Wer auf dem Xiaomi-Smartphone schnell Licht braucht, sucht oft vergeblich eine eigene Taschenlampen-App. Der Kamera-Blitz lässt sich aber direkt über das Kontrollzentrum steuern, ohne zusätzliche Software. Fehlt die gewohnte Verknüpfung auf dem Sperrbildschirm, sorgt das bei manchen Nutzern zusätzlich für Verwirrung.
Splitscreen-Modus für zwei Apps aktivieren
Zwei Apps gleichzeitig auf dem Display zu nutzen, scheitert oft daran, dass die Mehrfenster-Funktion auf Xiaomi-Smartphones nicht direkt sichtbar ist. Wer im Browser recherchiert und parallel eine Notiz oder die Taschenrechner-App braucht, wechselt sonst ständig zwischen Vollbild-Ansichten. Der Splitscreen-Modus zeigt beide Anwendungen nebeneinander an und lässt sich über die Übersicht der kürzlichen Apps starten.
Kontakt blockieren
Wenn eine bestimmte Person weiterhin anruft oder SMS schickt, obwohl du keinen Kontakt mehr wünschst, hilft die Sperrfunktion in der Kontakte-App. Xiaomi HyperOS blockiert dabei sowohl Anrufe als auch Nachrichten über die Option „Nummern blockieren“. Der Kontakt merkt von der Sperre nichts, erhält aber keine Verbindung mehr.
Bildschirmaufnahme starten und einstellen
Wenn ein Familienmitglied aus der Ferne Hilfe bei einer Einstellung auf dem Xiaomi-Smartphone braucht, lässt sich das Problem oft am schnellsten per Video zeigen. Die Bildschirmaufnahme speichert den Bildschirminhalt inklusive Systemton als Datei, die sich anschließend über WhatsApp oder einen anderen Messenger verschicken lässt. Wo die Funktion versteckt ist und welche Einstellungen sich vor dem Start lohnen, ist nicht auf Anhieb erkennbar.
Ordner auf dem Startbildschirm umbenennen
Neue Ordner auf dem Startbildschirm heißen bei HyperOS zunächst nur „Ordner 1“ oder „Ordner 2“ und lassen sich kaum unterscheiden. Wer mehrere App-Gruppen anlegt, verliert so schnell den Überblick, welche Apps sich hinter welchem Namen verbergen. Über die Ordnerbearbeitung lässt sich der Standardname durch eine eigene Bezeichnung ersetzen.
USB-Debugging aktivieren oder deaktivieren
Die Entwickleroptionen und damit USB-Debugging sind auf Xiaomi-Smartphones standardmäßig versteckt, da die Funktion für den normalen Alltag nicht gedacht ist. Ohne aktives USB-Debugging verweigern Tools wie ADB oder Fastboot sowie manche Flash- und Backup-Programme die Verbindung zum Smartphone. Wer den passenden Menüpunkt sucht, findet ihn zunächst gar nicht.
Kontakte teilen
Wer einen Kontakt mit Telefonnummer, E-Mail-Adresse und weiteren Details an eine andere Person weitergeben will, tippt die Daten normalerweise mühsam einzeln ab. Auf Xiaomi-Smartphones lässt sich ein gespeicherter Kontakt stattdessen komplett über die Kontakte-App versenden, etwa als Textnachricht oder QR-Code. Welche Freigabeoption dabei zum Einsatz kommt, hängt von der Zielanwendung ab.
Enterprise-Modus aktivieren und verwenden
Taucht in den Systemeinstellungen plötzlich der Punkt „Enterprise-Modus“ auf, sorgt das bei privaten Nutzern häufig für Verwirrung. Die Funktion richtet sich an Firmen, die auf zentral verwalteten Geräten den Zugriff auf bestimmte Apps oder Webseiten einschränken. Ohne betriebliche Zugangsdaten lässt sich der Schalter zwar öffnen, eine tatsächliche Verwaltung findet dann aber nicht statt.
Fingerabdruck umbenennen
Wer mehrere Finger hinterlegt hat, findet in der Fingerabdruck-Übersicht meist nur generische Bezeichnungen wie „Finger 1“ oder „Finger 2“. Das erschwert die Zuordnung, etwa wenn mehrere Personen dasselbe Gerät nutzen oder gezielt ein bestimmter Eintrag gelöscht werden soll. Eine eigene Bezeichnung schafft hier Übersicht.
Stoppuhr verwenden
Wer ein Zeitfenster sekundengenau erfassen will, kommt mit einer normalen Armbanduhr schnell an ihre Grenzen. Auf Xiaomi-Smartphones übernimmt die integrierte Stoppuhr diese Aufgabe inklusive Rundenzeiten und Pausenfunktion, viele finden die Funktion aber nicht auf Anhieb in der Uhr-App.