Windows
Bootfähigen USB-Stick mit Rufus erstellen auf Windows
Ein USB-Stick startet nur dann als Installationsmedium, wenn er über die passende Partitionstabelle (GPT oder MBR) und ein kompatibles Dateisystem verfügt. Windows selbst legt diese Struktur beim normalen Formatieren nicht an, weshalb ein einfach kopierter ISO-Inhalt im UEFI oder BIOS ignoriert wird. Rufus übernimmt genau diese Vorbereitung automatisch anhand der ausgewählten ISO-Datei.
Der Ablauf folgt immer demselben Menüpfad: Rufus starten ➔ USB-Stick und ISO-Datei auswählen ➔ Formatierungseinstellungen festlegen ➔ Formatierung starten und Boot Stick erstellen.
Bei den Formatierungseinstellungen entscheidet das Zielsystem über das richtige Partitionsschema: UEFI-Systeme benötigen in der Regel GPT, ältere BIOS-Systeme MBR. Eine falsche Wahl führt dazu, dass der Stick zwar formatiert wird, beim Boot-Menü aber nicht auftaucht.
Der gesamte Inhalt des Sticks wird während der Formatierung gelöscht. Wichtige Daten gehören vorher auf ein anderes Medium. Für reine Windows-Updates ohne Neuinstallation ist ein Boot-Stick nicht nötig, hier reicht der normale Windows Update-Mechanismus aus.
